5 Tipps zum E-Mail-Marketing

newsletterAuf E-Mails basierende Werbe-Kampagnen sind ein weit verbreitetes Marketingtool. Unverlangt erhaltene Werbung verstopft als Spam die Postfächer der Empfänger und birgt so ein hohes Frustrationspotenzial. Opt-In-Mails, die auf Wunsch des Kunden versandt werden, haben aber nach wie vor eine hohe Akzeptanz.

Newsletterversand scheint also der beste Weg im E-Mail-Marketing zu sein. Aber wie so oft, liegt auch hier der Teufel im Detail begraben. Damit Sie die häufigsten Fehler umgehen und erfolgreiches E-Mail-Marketing betreiben können, habe ich fünf entscheidende Tipps für Sie:

Zielgruppendefinition

Bevor Sie sich mit Inhalten beschäftigen, sollten Sie sich zunächst Gedanken um die von Ihnen angestrebte Buyer Persona machen. Definieren Sie diese möglichst genau!

Das hilft Ihnen bei der Ausrichtung des Designs und der Inhalte sowie der kompletetten Kommunikationsstrategie Ihres Newsletters.

Auch die Art der idealerweise persönlichen Ansprache der Empfänger hängt natürlich von Ihrer Zielgruppe ab.

Im B2B-Bereich wird das in der Regel förmlicher ausfallen, als im B2C-Umfeld, aber auch hier liegen zwischen „Hey Paul!“ und „Sehr geehrter Herr Müller“ Welten!

Inhalte 

Überlegen Sie sich, was Sie mit Ihrer Mail aussagen wollen und kommen Sie möglichst schnell auf den Punkt.

Nicht um den heißen Brei herumreden!

Kein Mensch hat Lust und Zeit sich überflüssig lange Texte durchzulesen. Sie haben ein neues Produkt, auf das Sie aufmerksam machen wollen? Dann kommunizieren Sie das kurz und bündig. Zählen Sie kurz die Vorteile Ihres Produktes für den Kunden bzw. die besonderen Neuheiten auf und verweisen Sie dann mit einem Link auf Ihre Homepage, idealerweise gleich zu einer Landing Page des beworbenen Produkts.

Je länger Ihr Newsletter ist, umso geringer die Wahrscheinlichkeit, dass er komplett gelesen wird und umso größer die Gefahr, dass die wesentliche Information untergeht.

Achten Sie stets darauf, in Ihrer Mail einen Mehrwert für den Kunden herauszustellen, denn beim Newsletter-Marketing gilt mehr denn je: Content is king! Jeder Satz sollte für den Kunden einen direkten oder indirekten Nutzen haben, auch auf die Gefahr hin, dass die ein oder andere Werbebotschaft dabei auf der Strecke bleibt.

Der Betreff

Besondere Bedeutung kommt beim Newsletter der Betreffzeile zu. Denn schon beim Lesen des Betreffs entscheidet der Empfänger, ob er die Mail tatsächlich liest, sie als Spam markiert oder direkt löscht.

Wählen Sie deshalb immer eine aussagekräftige und interessante Betreffzeile, mit der Sie auf den Inhalt der Mail neugierig machen!

Geben Sie außerdem mit jedem Newsletter den Empfängern die Möglichkeit, sich wieder aus der Mailing-Liste auszutragen. Auch wenn es das Letzte ist, was Sie wollen, aber eine transparente An- und Abmeldung wirkt einfach seriöser und ist auch aus datenrechtlichen Gründen erforderlich.

Layout 

Lange Zeit galten viele und vor allem große Bilder als das Nonplusultra. Ich sehe das anders.

Natürlich sollten Sie Ihren Newsletter mit Bildern auflockern, denn einen reinen Fließtext liest keiner gern. Für viel wichtiger als die Quantität der Bilder erachte ich aber deren Qualität: Die auf den Bildern und Fotos dargestellte Inhalte sollten sich mit den Inhalten Ihrer Mail decken und die Platzierung der Bilder dem natürlichen Blickverlauf folgen.

Außerdem muss bedacht werden, dass einige E-mail-Clients Bilder unterdrücken und erst auf Aufforderung anzeigen. Bilder und Fotos sollten Ihren Text also inhaltlich unterstützen, die Botschaft muss allerdings auch ohne Bilder kommuniziert sein!

Halten Sie Ihren Newsletter optisch genauso übersichtlich wie inhaltlich: Überladen Sie ihn nicht, sondern geben Sie ihm eine erkennbare, logische Struktur. Am Besten halten Sie sich mit Ihrem Newsletterauftritt an Ihr bereits vorhandenes Marketing-Konzept, damit Sie sich mit einer einheitlichen Linie präsentieren und so den Wiedererkennungswert erhöhen.

Achten Sie beim Layout auch unbedingt auf Barrierefreiheit. Ihr Newsletter muss unbedingt sowohl im HTML-Format als auch als Text lesbar sein. Des Weiteren ist es unbedingt erforderlich, dass auf Kompatibilität mit allen gängigen Browsern (Internet Explorer, Firefox, Safari, Chrome und Opera) und auch mobilen Endgeräten geachtet wird.

Timing

Newsletter werden meist in regelmäßigen Intervallen versandt. Halten Sie dieses Intervall auf keinen Fall zu kurz! Niemand wird einem täglichen Newsletter Beachtung schenken! Ein zweiwöchiger oder monatlicher Rhythmus ist vollkommen ausreichend und wird wesentlich mehr Beachtung finden.

Der Donnerstagnachmittag galt lange als bester Zeitpunkt zum Verschicken eines Newsletter. Dies wird inzwischen angezweifelt.

Mittlerweile gilt, allerdings nur für B2C, das Wochenende als am vielversprechendsten.

Darüber hinaus können Sie auch anlassbezogene Mails verschicken.

Gerade im B2C-Umfeld kann man sich, natürlich immer zielgruppengerecht zu Geburtstagen, Feiertagen oder Events etwas besonderes einfallen lassen. Die Liste der Möglichkeiten ist hier nahezu unbegrenzt. Eine Mail mit Glückwünschen zum Namenstag kommt in einer Seniorenzielgruppe bestimmt ähnlich gut an wie eine Sonderaktion zum Start der neuen Fußballsaison bei einer jüngeren, vorwiegend männlichen Zielgruppe. Hier können Sie Ihrer Kreativität freien Lauf lassen!

Erfolgskontrolle

Wie bei jedem Marketingtool wollen Sie natürlich auch beim E-Mail-Marketing den Erfolg Ihrer Bemühungen messen. Ist der Traffic auf Ihrer Website gestiegen? Bekommen Sie mehr Anfragen? Hat sich die Conversion Rate erhöht? Sind die Umsätze gestiegen?

Alle diese Fragen bedürfen einer ausführlichen Analyse. Untersuchen Sie, wie viele Empfänger Ihre E-Mail gelesen haben, welche Kunden welchen Links gefolgt sind, welcher Kontakt sich als bloße Karteileiche herausstellt.

Dies nach jeder versandten E-Mail bzw. Newsletter zu tun, die Daten zu archivieren und zu vergleichen, ist natürlich ein enormer Arbeitsaufwand. Es empfiehlt sich daher, auf Marketing Automation zurückzugreifen.

Mit Marketing Automation sind Software-Plattformen gemeint, die Funktionen wie  Datenbanken, Web-Controlling, Kommunikation, Workflows und CRM-Synchronisation anbieten. Damit können Sie Ihre Marketingkampagnen effizient planen und umsetzten. Außerdem können Sie damit eben auch messen, welchen Erfolg die einzelnen Marketingmaßnahmen haben.

Hier erfahren Sie mehr über die Potenziale von Marketing Automation. Warum wir dafür und noch für einiges mehr auf HubSpot setzen, können Sie unter Wir sind Inbound Marketing! nachlesen.

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Veröffentlicht am 09.09.2014 und zuletzt aktualisiert am 13.02.2017

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