Content Marketing 2017: Diese Fakten sollten Sie kennen

content-marketing-2017-fakten.jpgContent Marketing ist längst mehr als nur ein Trend. Vielmehr hat sich wohl inzwischen überall die Erkenntnis durchgesetzt, dass Content mit der beste Weg ist, um dem veränderten Käuferverhalten im digitalen Zeitalter Rechnung zu tragen. Aber auch ein so junges Phänomen wie Content kann sich dem Zahn der Zeit und damit einer ständigen Evolution nicht entziehen. Wir haben für Sie die wichtigsten Fakten zum Content Marketing in 2017 gesammelt, die Sie kennen sollten und sagen Ihnen, was diese für Sie bedeuten:

1. Die Konkurrenz schläft nicht

Laut einer Studie des Content Marketing Institute setzen bereits jetzt 89% der B2B-Unternehmen auf Content Marketing. Und: Satte 70% beabsichtigen sogar, dieses Jahr noch mehr Content zu veröffentlichen als 2016. Lediglich 2% der Befragten wollen die Contentproduktion zurückschrauben.

Was das für Sie heißt: Überlassen Sie der Konkurrenz nicht kampflos das Feld! Wenn Sie noch keinen Content produzieren, dann wird es jetzt allerhöchste Zeit. Vor allem aber gilt: Je mehr Inhalte veröffentlicht werden, umso wichtiger ist es für Sie, relevanten und qualitativ hochwertigen Content zu produzieren. Und: Sorgen Sie dafür, dass Ihr Content auch gefunden wird! Unsere Checkliste zur Onpage SEO für Blogposts liefert Ihnen dabei wertvolle Hilfestellung.

2. Länger ist besser

Hätten Sie's gedacht? Die durchschnittliche Länge von Blogposts ist seit 2014 von 808 Wörtern auf satte 1054 Wörter angestiegen, so eine Studie von Orbitmedia.

Warum das so ist? Ganz einfach, weil längere Blogposts erfolgreicher sind! Während nur für 13% der Blogposts mit weniger als 500 Wörtern gute Ergebnisse verzeichnet werden, steigt die Zahl der erfolgreichen Posts an, je länger sie sind: Bei Blogposts mit mehr als 1500 Wörtern sind es bereits 40%! 

Noch beeindruckender: Solche langen Blogposts generieren bis zu neun mal mehr Leads als kurze!

Was das für Sie heißt: Zunächst einmal natürlich das Naheliegendste – auch Sie sollten auf längere Blogposts setzen. Das bedeutet wahrscheinlich auch, dass Sie mehr Zeit in die einzelnen Blogposts investieren müssen. Denn mit der gestiegenen Textlänge hat sich auch die durchschnittliche Zeit, die das Schreiben eines Blogposts dauert, von 2 Stunden und 24 Minuten auf 3 Stunden und 16 Minuten erhöht.

Aber: Die Zeit ist gut investiert und der Erfolg wird Ihnen recht geben! Längere Texte bieten Ihnen zudem die Möglichkeit, inhaltlich mehr in die Tiefe zu gehen und Ihren Lesern so gehaltvollere und wertvollere Inhalte anzubieten!

3. Infografiken sind Trumpf

Wer etwas googelt, ist meist auf der Suche nach Informationen. Und wie lassen sich gerade komplexe Sachverhalte einfach und übersichtlich darstellen? Genau, mit Infografiken!

Warum visueller Content so gut funktioniert, habe ich schon einmal für Sie zusammengefasst. 

Kein Wunder, dass Infografiken in den sozialen Medien dreimal öfter geteilt werden als alle anderen Arten von Content!

Was das für Sie heißt: Sie werden es selbst am besten wissen – Produkte und Dienstleistungen im B2B sind oftmals sehr komplex und daher erklärungsbedürftig. Um sie für Ihre potenziellen Kunden trotzdem (be-) greifbar zu machen, sollten auch Sie auf Infografiken setzen. Und mit einem guten Grafikdesign-Tool gelingt die Erstellung auch super einfach und schnell!

4. Ausdauer wird belohnt

Aller Anfang ist schwer. Das Erstellen einer Content Strategie ist ein längerer Prozess und die Umsetzung bringt oft ungeplante Schwierigkeiten mit sich. Da mag so manch einer an ein schnelles Aufgeben denken.

Dass es sich lohnt, dranzubleiben, beweist folgende Zahl: 62% der B2B-Unternehmen, die Content Marketing betreiben, bewerten ihre Aktivitäten mit deutlich oder zumindest etwas erfolgreicher als im vorangegangenen Jahr. 

  • Die entscheidenden Erfolgsfaktoren sind effizientere Produktion von zugleich qualitativ hochwertigerem Content (85%)
  • Weiterentwicklung und/oder Anpassung der Content Strategie (72%)
  • Höhere Priorisierung und mehr Zeit für Content Marketing (53%)
  • Gesammelte Erfahrungen und damit die Möglichkeit zur gezielteren Distribution des erstellten Content (50%)

Was das für Sie heißt: Weitermachen, auch wenn sich der erhoffte Erfolg vielleicht noch nicht eingestellt hat! Hinterfragen Sie die gewählte Content Strategie. Analysieren Sie den bereits erstellten Content und finden so heraus, welche Inhalte gut performen und warum. Und versuchen Sie dann, diesen Erfolg zu reproduzieren.

5. Content ist mehr als nur Bloggen

Ganz klar, ein Unternehmensblog ist ein potenzieller Top-Performer und als solcher zentraler Bestandteil einer gelungenen Content Strategie. So sehen es auch 45% der Marketer, für die der Blog sogar das Wichtigste bei ihrem Content Marketing ist.

Trotzdem wächst mit der Vielfalt der Möglichkeiten, Content zu kreieren und zu verteilen, auch die Zahl der von Marketern genutzen Plattformen und Content-Arten: Im B2B setzen demnach 

  • 93% auf Social Media-Inhalte
  • 82% auf Case Studies
  • 81% auf den eigenen Corporate Blog
  • 81% auf E-Mails und Newsletter
  • 79% auf Website-Inhalte
  • 79% auf Videos
  • 76% auf Illustrationen und Fotos
  • 71% auf Whitepaper, 67% auf Infografiken
  • 66% auf Webinare
  • 65% auf Online-Präsentationen.

Im Durchschnitt werden sogar 13 verschiedene Plattformen zur Content Distribution genutzt!
Was das für Sie heißt: Content is king? Mag sein. Aber Content Distribution ist die Königin. Und auf die kommt es bekanntlich an! Sie können noch so hochwertige Inhalte produzieren – wenn Sie diese nicht an den Mann, bzw. an Ihre Buyer Personas bringen, dann war die ganze Mühe umsonst. Finden Sie heraus, welche Art von Content Ihre Wunschkunden am besten anspricht und auf welcher Plattform Sie sie am besten erreichen.

Vielfältige Arten von Content zu kreieren, bedeutet übrigens nicht zwangsläufig ein Vielfaches an Aufwand. Im Gegenteil: Es ist höchst effizient, Inhalte nicht nur auf eine Art und Weise darzustellen. Wenn Sie gerade zu einem bestimmten Thema recherchiert haben, können Sie Ihr neu erworbenes Wissen doch außer in einem Blogpost auch gleich noch zum Erstellen einer Infografik nutzen und eine kurze Präsentation erstellen, oder? 

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Veröffentlicht am 13.04.2017 und zuletzt aktualisiert am 03.11.2017