Die Bedeutung von Content Marketing - aktuelle Zahlen

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Content Marketing ist in aller Munde und auch wir greifen das Thema immer wieder auf.

Wir zeigen Beispiele für gutes Content Marketing, erklären, welche Ziele mit CM erreicht werden können und geben Tipps zur praktischen Umsetzung.

Doch ist Content Marketing tatsächlich „the next big thing“ oder nur die aktuelle „next big bubble“?

Die Entwicklung von Content Marketing

War Content Marketing noch im letzten Jahr ein Trend, scheint es in 2014 beinahe schon etabliert zu sein und wird in Zukunft sogar noch mehr an Bedeutung gewinnen.

So lautet zumindest das Fazit der „Basisstudie IV“ des Schweizer Marktforschungsinstituts zehnvier, das im Auftrag des Europäischen Institutes für Corporate Publishing (EICP) und des Forums Corporate Publishing (FCP) geforscht hat.

Demzufolge investieren Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz jährlich 5,8 Milliarden Euro in Content Marketing und Corporate Publishing.

Im Vergleich zu den Zahlen von vor zwei Jahren ist das ein sattes Plus von 23%.

Content Marketing ist kein reines Online Phänomen

In diesem Zusammenhang fällt auf, dass die Gesamtsumme des investierten Geldes fast gleichwertig auf den Print- (2,8 Mio. €) und den Digitalbereich (3 Mio. €)verteilt sind.

Content Marketing ist also bei weitem kein auf den Onlinebereich beschränktes Phänomen!

Die Investition in digitale Unternehmensmedien sind allerdings im Vergleichszeitraum seit 2012 um 56% gestiegen, so dass man die digitalen Medien als absolute Wachstumstreiber betrachten kann.

Dr. Andreas Siefke, Vorsitzender des FCP erklärt:

„Gut die Hälfte des Gesamtvolumens entfällt bereits auf diesen Bereich. Gleichzeitig sind die Ausgaben für Printmedien insgesamt auf hohem Niveau stabil geblieben.“

Zudem rechnen rund zwei Drittel der Unternehmen, die Content Marketing nutzen, mit weiterhin steigenden Budgets.

Die Investitionen in inhaltsgetriebene Unternehmenskommunikation wird in den nächsten drei Jahren um mindestens 10% ansteigen, prophezeit FCP-Geschäftsführer Michael Höflich.

„Die zusätzlichen Mittel dafür werden zu zwei Dritteln aus Umschichtungen zu Lasten anderer Marketingdisziplinen stammen.“

Bei dem übrigen Drittel wird es sich, so zeigt es die Studie, um neue, zusätzliche Etats handeln. 


Höflich sieht durch die Studie zudem die strategische Bedeutung von CM untermauert:

„Knapp 78 Prozent der Befragten sehen Content Marketing auf Augenhöhe mit klassischer Werbung oder PR. Und drei Viertel aller Befragten gehen für die Zukunft von einem weiteren deutlichen Bedeutungsanstieg aus.“

Vormarsch der digitalen Medien

Des Weiteren zeigt die „Basisstudie IV“ dass der Vormarsch der digitalen Medien wohl unaufhaltsam weiter geht (so sind stationäre Webseiten, Newsletter und Social Media Marketing Teil des Content Managements von gut 50% der befragten Unternehmen) und auch der Cross-Media-Trend ist ungebrochen:

70% der befragten Unternehmen gehen von einer steigenden Bedeutung von Cross-Media-Konzepten aus.

Auch in der diesjährigen Ausgabe des Social-Media-Trendmonitor, einer Studie, die jährlich von der dpa-Tochter News Aktuell und dem Hamburger Beratungsunternehmen Faktenkontor veröffentlicht wird, wurden knapp 1.500 Unternehmenssprecher, Agenturmitarbeiter und Medienvertreter unter anderem zum Thema Content Management befragt.

Das Ergebnis: Über 60% der Befragten betreiben selbst aktiv Content Management. Für ca. 70% spielt CM bei ihrer Kommunikation eine wichtige oder gar sehr wichtige Rolle.

Natürlich ist das im Vergleich zu den Zahlen, die jüngst vom Content Marketing Institute CMI für die USA veröffentlicht wurden, immer noch ausbaufähig (dort nutzen beispielsweise satte 93% aller B2B-Marketer CM!). Das Ergebnis zeigt jedoch, dass sich Content Marketing auch in Deutschland wohl etabliert hat.

Und immerhin 66% der Unternehmen produzieren eigene, journalistisch geprägte Inhalte, um ein eigenes mediales Umfeld für Botschaften zu schaffen.

Fazit

Content Marketing ist mehr als nur das aktuellste Buzzword.

Vielmehr scheint CM eine Marketing-Technik zu sein, die den Zeitgeist trifft und zudem mit anderen Marketing-Trends wie SEO, Linkbait, Inbound-Marketing oder Leadgenerierung gut kombinierbar ist.

Webinarplanung

Veröffentlicht am 30.10.2014 und zuletzt aktualisiert am 22.02.2017

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