Die besten CMS für Inbound Marketing 2020

bestes CMS 2020Wer heute Inbound Marketing betreibt braucht eine Website und ein gutes CMS, das ist klar. Die Frage ist nur: Welches? Wir haben uns wichtige Vertreter von Content Management Systemen angesehen und die Vor- und Nachteile zusammengefasst.

Sie müssen für Content sorgen – das hat für alle, die für positives Ranking, hohe Page Authority und überhaupt gelungenes Inbound Marketing sorgen möchten, natürlich auch 2020 Priorität. Aber wie es oft so ist: Arbeit, die getan werden muss, kann einen ausbremsen oder aber so richtig Spaß machen. Und das hängt zuallererst am Werkzeug, mit dem sie erledigt wird.

Die Tage sind zum Glück vorbei, als man wegen jeder kleinen inhaltlichen Änderung der Website die IT-Abteilung oder einen externen HTML-Programmierer bemühen musste – CMS sei dank. Zum Großteil ist diese Entwicklung sicher WordPress zu verdanken, dem zugesprochen wird, dass es etwa ein Drittel aller Websites antreibt. In der Grundversion kostenlos, beständig aktualisiert und mit Themes oder Plug-Ins individualisierbar sowie erweiterbar: Das sind die wichtigsten Vorteile von WordPress – das gilt natürlich auch für andere Content Management Systeme. Aber welches davon nehmen? Und, für Marketer besonders wichtig: Welches eignet sich besonders für Inbound? Wir haben uns ein Bewertungssystem ausgedacht und nehmen einige CMS unter die Lupe:

  1. Worpress
  2. Drupal
  3. TYPO3
  4. Wix, Jimdo, Squarespace & Co
  5. HubSpot

WordPress

Wer CMS sagt, meint oft WordPress. Tatsächlich ist dieses CMS besonders vielseitig und erleichtert den schnellen Einstieg. Und sonst?

Anwendung: Mit den vorinstallierten Themes , einer einfach zu erlernenden Oberfläche und wirklich Tausenden Anlaufstellen für Hilfe im Netz sowie einer riesigen Community können auch Einsteiger schnell durchstarten. Ein Stern.

Kosten: WordPress ist grundsätzlich kostenlos, und auch zahlreiche Plug-Ins oder Themes können gratis genutzt werden; Webspace ist meist nicht teuer. Doch viele Premium-Funktionen sind kostenpflichtig; oftmals auf Abo-Basis. Man muss, je nach Ausbau der WordPress-Installation, viele Dienstleister und damit Zahlungsempfänger im Blick behalten. Kein Stern.

Wachstum: Sie wissen noch nicht so recht, wo die Reise hingehen soll? Dann könnte WordPress, so gut es auch ist, eben des Guten zuviel sein. Nach oben gibt es fast keine Grenzen, aber für kleinere Blogs kann es schon zu mächtig wirken. Ein Stern.

Inbound Marketing: Der Blog ist bei WordPress nicht nur dabei – er ist sogar zentrales Element, und so wird WordPress oftmals vorrangig als Blogger-Plattform wahrgenommen. Und auch alles andere, was man für erfolgreiches Inbound Marketing benötigt, ist entweder integriert oder per Plug-In realisierbar – ob Landing Pages, Formulare, Calls to Action (CTAs) und vieles mehr. Für SEO und Webseiten-Analyse gibt es eine große Zahl an Plug-Ins (auch kostenlos). Ein Stern, der doppelt zählt; schließlich bewerten wir vorrangig die Inbound-Fähigkeiten.

Maintenance: Wer sich nicht für die zentrale Plattform wordpress.com entscheidet, sondern eine eigene Website erstellen möchte, braucht einen Hoster, muss WordPress einrichten und sich um die Backups kümmern. Darüber hinaus hat sich so manches Plug-In schon als Einfallstor für Hackerangriffe erwiesen – und plötzlich wird die eigene Website für ganz andere Zwecke missbraucht. Regelmäßige Aktualisierungen und Sicherheits-Checks sind also Pflicht! Ein Stern Abzug. 

Ergebnis: Es hat seine guten Gründe, dass WordPress so weit verbreitet ist. Unsere Wertung: solide drei Sterne. ***

Drupal

Wie WordPress auch, ist Drupal kostenlos. Größter Unterschied: Drupal ist sogar nochmals komplexer – und richtet sich nicht unbedingt an Einsteiger.

Anwendung: Die grundsätzliche Erstinstallation verläuft auch bei Drupal recht einfach, und auch dieses CMS weiß eine große Community hinter sich. Mit Modulen lässt sich die zunächst sehr schlanke Grundversion zügig erweitern. Ein Stern.

Kosten: Auch bei Drupal gilt, dass das CMS an sich kostenlos ist. Aber fast noch mehr als bei Wordpress ist man hier auf den Einsatz (und den Kauf) zusätzlicher Module angewiesen, um weitere Funktionen zu erhalten. Kein Stern.

Wachstum: Auch Drupal lässt sich für die Zukunft nach Wunsch erweitern – bis hin zu Enterprise-Lösungen. Dabei gilt es als besonders flexibel und erweiterbar und bleibt in der Basisversion angenehm schlank. Ein Stern.

Inbound Marketing: Das besonders flexible Drupal ist sehr gut geeignet, um mit entsprechenden Modulen für Online Marketing, Content Marketing, SEO und Analytics ausgerüstet zu werden. Ein (doppelt gewerteter) Stern.

Maintenance: Was Drupal mit WordPress gemeinsam hat, ist die Notwendigkeit, dass Sie sich selbst (oder Ihre IT) um Hosting und Installation kümmern müssen. Vor allem das Thema Sicherheit hat Drupal besser im Griff. Aber: Ohne Grundkenntnisse bei HTML und PHP kommt man bei Drupal nicht weit. Kein Stern.

Ergebnis: Flexibler als Wordpress, dabei auch sicherer – aber nichts für Einsteiger. Vier Sterne ****

TYPO3 CMS

TYPO3 CMSOb es an der Software liegt oder an einer eigenen Marktdynamik, können wir nicht sagen – aber aus Kundengesprächen wissen wir: TYPO3 ist das typische "Agentur-CMS": Endanwender können zwar selbst den Content aktualisieren und Redaktionsarbeit leisten, aber für die meisten Änderungen an Optik oder Funktionalität wird die Unterstützung eines Web-Entwicklers eingeholt.

Anwendung: Sie kennen das Prozedere: Auch TYPO3 benötigt Webspace und Hosting, und zunächst wird eine Grundversion installiert. Diese kann mit Extensions an Ihre Bedürfnisse angepasst werden. Aber bereits die Erstinstallation benötigt man jemanden vom Fach. Kein Stern.

Kosten: TYPO3 ist grundsätzlich kostenlos, benötigt aber von Anfang an und auch im laufenden Betrieb Profi-Support (oder entsprechend geschulte Mitarbeiter). Ein Stern Abzug.

Wachstum: Flexibilität und Erweiterbarkeit sind große Pluspunkte bei TYPO3. Wegen des hohen Aufwands (und damit hoher Kosten) eignet es sich aber nicht für kleine Unternehmen. Kein Stern.

Inbound Marketing: Beinahe alles, was sich im Web realisieren lässt, ist mit TYPO3 umsetzbar – und damit auch Inbound Marketing. Unter den Agenturen, die sich auf TYPO3 spezialisiert haben, gibt es auch solche mit dem Schwerpunkt Inbound. Diese bieten fertige TYPO3-Installationen an, die ganz auf Inbound fokussiert sind. Ein Stern.

Maintenance: TYPO3 gilt (soweit man das im Web sagen darf) als sicher und bleibt auch bei großen Enterprise-Aufgaben robust. Man benötigt aber Pflege und Wartung durch Profis – die am besten die TYPO3-Sprache typoscript beherrschen. Kein Stern.

Ergebnis: TYPO3 kann viel – aber nicht jeder benötigt sein Potential, und nicht jeder kann damit umgehen. Leistung, Features und Inbound-Fähigkeiten sind top, aber das CMS bleibt auf einen eher kleinen Kundenkreis spezialisiert. Ein Stern. *

Wix, Jimdo, Squarespace & Co

Wir fassen diese Lösungen zusammen, da sie nicht ganz dem klassischen Bild eines CMS entsprechen – sie sind eher "Web-Baukästen" mit Redaktionssystem. Was zumindest für den Einstieg ins Inbound Marketing nicht schlecht sein muss.

Anwendung: Alle diese Lösungen sind per WYSIWYG-Oberfläche extrem schnell startklar. Sie sind zwar in ihrer Ausbaufähigkeit limitiert – damit aber auch übersichtlicher. Ein Stern.

Kosten: Diese Editoren werden auf ihren eigenen Servern gehostet; je nach Paket bleiben Sie aber natürlich unter Ihrer Domain erreichbar. Sie zahlen eine jährliche bzw. monatliche Gebühr; dafür fallen Kosten für Plugins, Hosting oder Updates weg. Kein Stern.

Wachstum: Von den kleinsten Anfängen bis hin zu mittleren Ansprüchen wachsen diese CMS-Lösungen mit. Individuelle Anpassungen sind jedoch nur bedingt möglich. Für große Unternehmen sind sie nicht geeignet – aber gerade Entrepreneure, die sich mit anderem beschäftigen müssen, kommen hier schnell ans Ziel. Kein Stern.

Inbound Marketing: Mit diesen Systemen können Sie Content schaffen, und sie bieten auch grundlegende Tools für SEO und Analyse. Es genügt also, um sich eine gewisse Page Authority aufzubauen; für fundiertes Inbound Marketing bieten sie allerdings nicht die richtigen Werkzeuge. Kein Stern.

Maintenance: Der Vorteil solcher geschlossenen Systeme auf Abo-Basis ist, dass Sie sich nicht ums Technische kümmern müssen. Sie müssen weder HTML noch PHP oder gar eine Scriptsprache beherrschen; Updates und Sicherheits-Patches werden automatisch eingestellt. Je nach Anbieter werden auch gesetzliche Vorgaben und DSGVO berücksichtigt. Ein Stern.

Ergebnis: Wix, Jimdo, Squarespace und ähnliche Anbieter können ein erster Einstieg in die Welt des Content Marketing sein; für alle Facetten des Inbound Marketings bieten sie nicht genügend Möglichkeiten. Zwei Sterne **

HubSpot

HubSpot CMS Content Management SystemKlar, als HubSpot Platinum Partner sind wir voreingenommen. Dennoch wollen wir Ihnen den – unserer Meinung nach – Platzhirschen in Sachen Inbound nicht vorenthalten. 

Anwendung: HubSpot als SaaS-Produkt verbindet das Beste aus den beiden Welten "selbstgehostetes CMS" und "Online-Baukasten": Es wird bei HubSpot gehostet und ist "out of the box" schnell einsetzbar, ist dabei aber flexibel wie eigenständiges CMS. Außerdem begleiten wir unsere Kunden bei der Erstinstallation. Ein Stern.

Kosten: Während das HubSpot CRM kostenlos ist, wird für das CMS eine Einstiegs- und eine monatliche Gebühr fällig. Und man kann noch weitere Module der Inbound Marketing-Plattform hinzubuchen. Gerade die Kombination des HubSpot CMS mit dem CRM sowie optional dem Marketing Hub, Sales und Service Hub schafft ein eigenes Inbound-Ökosystem zum einheitlichen Preis. Kein Stern.

Templates, Site Editor, Module und Drag-&-Drop Feature: Alle Funktionen des  HubSpot CMS im Überblick »

Wachstum: Für richtige Einsteiger ist das HubSpot CMS nicht unbedingt gedacht; wer aber ernsthaft ins Inbound Marketing einsteigen will und dann auch bei großem Unternehmenswachstum ein CMS möchte, das mit der Entwicklung mithalten kann, ist beim HubSpot CMS richtig. Denn es bringt von Haus aus eine Vielzahl an Tools, Templates und Möglichkeiten mit, die im Marketplace um gekaufte Lösungen erweitert werden können. Dank Growth Driven Design kann eine anfangs kleine Website kontinuierlich und nahtlos wachsen. Und für versierte Anwender gibt es eine eigene Datenbank (HubDB) sowie die Programmiersprache HubL – neben allen Möglichkeiten von HTML uns CSS. No Limits also! Ein Stern.

Inbound Marketing: Für den Wegbereiter des Inbound Marketing wäre alles andere als die volle Punktzahl in dieser Disziplin eine Blamage – und so bietet Ihnen das HubSpot CMS natürlich alle Optionen wie Landing Pages, Formulare oder CTAs. Und noch mehr: Die Integration des HubSpot CRM ermöglicht umfassende Marketing Automation sowie die Möglichkeit von Smart Content. Dabei bekommt jeder Besucher, wenn gewünscht, auf ihn und seine Buyer's Journey zugeschnittenen Content zu sehen. Ach ja: eigene Analysetools, Integration von Google Analytics, mächtige SEO-Tools und A/B-Testing sind auch an Bord. Klare Sache: ein Stern.

Maintenance: Dank SaaS verfügen Sie immer über eine aktuelle HubSpot-Version. Die Sicherheitsvorkehrungen sind erstklassig. Und mit Tools wie den Modulen kann Ihre IT (oder können wir von HOPPE7) CMS-Elemente vorbereiten, die vom Anwender per Drag & Drop eingesetzt werden können. Nicht zu vergessen: Als HubSpot-Anwender genießen Sie den erstklassigen Support Ihres HubSpot-Partners – wie etwa HOPPE7. Bei soviel sorgenfreiem Arbeiten: ein Stern.

Ergebnis: Wie gesagt, wir sind voreingenommen. Daher verzichten wir hier auf eine Gesamtwertung. Aber Sie haben bestimmt schon selbst zusammengezählt …

Fazit

In Sachen Inbound-optimiertes CMS gibt es zwar Alternativen zu HubSpot; für die meisten Anwendungsfälle gilt jedoch: Das HubSpot CMS ist die konsequenteste Möglichkeit, den Inbound-Gedanken mit der eigenen Website umzusetzen. Sie wollen mehr über das HubSpot CMS erfahren? Einfach fragen – wir zeigen Ihnen gerne, was möglich ist.

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Veröffentlicht am 04.02.2020 und zuletzt aktualisiert am 04.02.2020

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