HubSpot kündigt eigenes CRM an

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Die Inbound 2014, das alljährliche Branchentreffen der Inbound-Marketing-Szene, stellte (wie jedes Jahr) einen neuen Besucherrekord auf.

Mehr als 10.000 Teilnehmer trafen sich diese Woche (15. - 18. September) in Boston und nahmen an über 170 verschiedenen Workshops und Sessions teil oder lauschten den Keynotes von Branchengrößen wie Guy Kawasaki, Shiza Shahid oder den beiden Gründern von HubSpot Brian Halligan & Dharmesh Shah.

Wie erwartet, wurden in diesem Rahmen auch zwei neue HubSpot-Produkte angekündigt.

HubSpot plant Börsengang

Bereits Ende August gab HubSpot bekannt, an die Börse gehen zu wollen. Durch diesen Schritt erhofft sich HubSpot rund 100 Millionen Dollar neues Kapital, die in die weitere Expansion des Unternehmens investiert werden sollen. Daher wurde im Vorfeld der Inbound 2014 fest mit der Verkündung neuer Produkte gerechnet. 

Signals wird zu Sidekick

Signals wurde bereits auf der Inbound 2013 erstmals vorgestellt. Das kostenlose Browser-AddOn arbeitet mit gängigen E-Mail-Clients wie Outlook, Gmail oder Apple Mail zusammen und benachrichtigt den Benutzer, sobald ein Empfänger eine verschickte E-Mail geöffnet hat. 

Da das Tool nun grundlegend erweitert wurde, bekam es auch gleich einen neuen Namen verpasst und heißt nun Sidekick.

Sidekick ermöglicht es nun unter anderem, normale E-Mails zu einem bestimmten Zeitpunkt zu versenden.

Als Anwender von HubSpot und/oder Salesforce unterstützt es Verkäufer beim Schreiben von E-Mails, indem es Informationen zur Kontaktperson, inklusive der vorangegangenen Konversationshistorie und Interaktionen mit der Website, einblendet.

Kostenloses HubSpot CRM

Die enge Verzahnung zwischen Marketing- und Verkaufsabteilung ist ein Grundpfeiler der Inbound-Marketing-Strategie.

HubSpot selber war bislang jedoch hauptsächlich eine Marketing-Plattform, deren Einsatzmöglichkeiten als CRM-System nur sehr rudimentär sind. Daher arbeitet HubSpot eng mit Salesforce zusammen (übrigens einer der Investoren von HubSpot), ermöglicht aber auch die Integration von anderen CRM-Systemen, wie bspw. SugarCRM.

Auf der Inbound 2014 wurde nun die Einführung eines eigenen kostenlosen CRM-Systems angekündigt.

Neben einer natürlich nahtlosen Synchronisation mit der Marketingplattform von HubSpot und dem neuen Sidekick-AddOn soll das System (laut eigener Aussage) sehr einfach zu bedienen sein und mit gängigen Programmen wie Outlook, Gmail oder Apple Mail zusammenarbeiten.

Eine Übersicht der einzelnen Features finden Sie hier >>

Mike Volpe von HubSpot erklärt in einem Interview, dass man sich jedoch nicht in Konkurrenz mit den sehr mächtigen und umfangreichen Tools wie Salesforce sehe. 

"The customers that we think HubSpot CRM is appropriate for are those with small to mid-sized sales teams – maybe 20 or 30 people — that are not well-organized today and probably not using a CRM. Maybe they tried to use a CRM and that implementation failed because it was difficult to set up and use." 

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Veröffentlicht am 19.09.2014 und zuletzt aktualisiert am 28.02.2017