Inbound Marketing - nur etwas für Digital Natives?

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Das hatte so etwas Vergängliches. Es erschien vielen als eine Sache für die klassischen Digital Natives und als ein Trend, der vermutlich so schnell vorbei sein würde wie er gekommen war.

Aber oft kommt es eben anders als man denkt.

Mittlerweile zählt Inbound Marketing zu einer festen Größe im Bereich Kundengewinnung und Kundenbindung. Trotzdem gibt es noch relativ wenige, die diese besondere Form des Content Marketing wirklich professionell betreiben.

Das Gute ist: Man muss kein Kind des digitalen Zeitalters sein, um auf diesem Gebiet auf sicheren Beinen zu stehen.

Ständige Veränderungen

Können Sie sich noch an „Second Life“ erinnern?

Nachdem mindestens ein deutscher Radiosender in dieser virtuellen Welt eröffnet wurde, war ich auch so weit, mir einen Avatar anzulegen. Ich zögerte allerdings etwas zu lange, denn bevor ich zur Tat schritt, war Second Life irgendwie schon wieder fast von der Bildfläche verschwunden.

Ähnliches passiert wohl jedem von uns ständig: Man wird mit einer Innovation konfrontiert, man will und muss als Führungskraft einschätzen, wie wichtig und relevant das womöglich für die eigene Branche, für’s eigene Unternehmen, oder auch einfach nur für einen selber ist. Und noch bevor man zu einem abschließenden Urteil kommt, ist’s schon wieder vorbei mit dem Spuk, bzw. keiner redet mehr drüber.

Natürlich ist es hilfreich, wenn man eine schnelle und sichere Urteilskraft hat, trotzdem ist das Innovationstempo einfach so hoch, dass man schnell mal das Gefühl bekommen kann, einige Trends und Veränderungen nicht oder nicht rechtzeitig in ihrer Bedeutung zu erfassen.

Das gilt auch für Online-Marketing.

Jede Führungskraft ist immer wieder mit Fragen konfrontiert wie zum Beispiel:

Diese Liste kann man ziemlich lang erweitern, und die Antworten von heute können morgen schon nicht mehr gültig sein.

Wenn man in einer B2B-Branche tätig ist, wird der Umsatz ja in den meisten Fällen nach wie vor vom Verkauf gemacht, das Marketing ist „nur“ die Grundlage und Vorbereitung.

Im Idealfall liefert das Onlinemarketing dem Verkauf Leads, also Adressen und Daten von hochaffinen, potentiellen Kunden.

Wie und von wem hier die Kriterien aufzustellen sind und wie man dieses Zusammenspiel von Vertrieb und Marketing zu organisieren hat, ist eine weitere Herausforderung, die von allen Beteiligten ständiges Lernen verlangt.

Das digitale Bauchgefühl

Wenn man sich, so wie ich, noch an eine Zeit ohne Internet und Mobiltelefon erinnern kann, ist man manchmal in Versuchung zu denken, dass all diese Veränderungen den Jüngeren vorbehalten sind: Den „Digital Natives“, der Generation also, die sicher und intuitiv mit neuen Technologien und Kommunikationsformen umgehen kann.

Das hängt nicht nur vom Alter ab, ich weiß. Aber trotzdem kann man bei dieser Generation doch oft ein hohes Maß an Sicherheit und Einfühlungsvermögen beobachten, das auch ein „early adopter“ wie ich sich selbst manchmal wünschen würde.

Ökosystem Inbound Marketing

Aber die gute Nachricht lautet: Wer als Führungskraft den Blick auf’s Ganze haben muss und sich deshalb nicht ständig mit allen Neuerungen des Digital Marketing beschäftigen kann, kann sich im Rahmen eines „Ökosystems“ sehr wohl ein hohes Maß an Orientierung und Handlungssicherheit verschaffen.

Ökosysteme sind ja in sich einigermaßen konsistente und geschlossene Welten, die eine Reduktion der Komplexität organisieren (man darf dabei natürlich nicht grundsätzlich auf ein falsches Pferd setzen…).

Ein solches System ist für mich inzwischen „Inbound Marketing“ geworden.

Und zwar in der Form, wie es von der Firma HubSpot konzipiert und ständig weiter entwickelt wird.

In dieser Marketingphilosophie werden fast alle wesentlichen Komponenten von Online-Marketing unter einem Dach und mit einem schlüssigen Grundlagenmodell vereinigt: inbound-marketing-prozess

Drei Eckpfeiler

Hubspot hat drei wesentliche Bestandteile entwickelt, mit deren Hilfe selbst für einen „Silver Surfer“ wie mich Online-Marketing plötzlich machbar und verstehbar wird.

Und, für mich persönlich ganz wichtig: Diese Bestandteile bringen auch messbare Ergebnisse hervor.

  • Die Theorie: das Modell von Hubspot (s.o.) ist konsistent, es liefert einen Orientierungsrahmen für die tägliche Praxis, und es ist ziemlich „komplett". Das heißt alle Instrumente und Komponenten von Online-Marketing werden integriert und aufeinander abgestimmt. Die Strategie kommt zuerst, die Tools und der Umgang damit haben sich der „philosophy“ unterzuordnen.
  • Die Praxis: Hubspot hat eine Software-Suite entwickelt und baut diese ständig aus. Die Handhabung ist kinderleicht, baut nahtlos auf der Philosophie des Inbound Marketing auf und arbeitet zuverlässig und robust. Mit diesem System kann man wirklich systematisch und gezielt Leads generieren, die dann an den Verkauf übergeben werden.
  • Die Akademie: Theorie und Praxis funktionieren nur, wenn sie von kundigen Menschen verstanden und beherrscht werden. Und dafür tut Hubspot eine ganze Menge: In Trainingsmaterialien, Webinaren, Tutorials und Zertifikatslehrgängen kann man das Know-how aufbauen. Das dauert natürlich einige Zeit und ist teilweise anstrengend, aber es ist machbar und macht Spaß.

Im Online Marketing ankommen

Wir sind inzwischen eine Hubspot Partneragentur, das heißt wir haben in unserem Team gelernt, mit diesem System auch Kunden zu betreuen, Inbound-Marketing-Strategien auf- und umzusetzen und diese Kunden auch zu befähigen, dieses System eigenständig zu bedienen.

Und als Führungskraft habe ich zum ersten Mal das Gefühl, dass ich Online-Marketing wirklich ganzheitlich verstehen und beurteilen kann. Das gibt mir ein sehr gutes und sicheres Gefühl.

Ausblick

Natürlich mache ich mir auch immer wieder Gedanken darüber, was wohl die nächsten Veränderungen der Suchmaschinen-Algorithmen für uns bedeuten können.

Aber ich bin sehr zuversichtlich, dass die Kollegen von HubSpot darauf viel besser achten können als wir. Schließlich beschäftigt sich dort ein ganzes Team speziell mit dieser Aufgabe.

Dazu kommt, dass Google einer der Finanziers von HubSpot ist, ich kann also mit einer gewissen Nähe rechnen.

Und ich bin mir sehr sicher, dass die Spezialisten bei HubSpot auf allen drei Ebenen auf solche Veränderungen reagieren werden: In der Theorie, in der Software, und vor allem auch in den „notifications“ und anderen Komponenten der Academy.

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Veröffentlicht am 30.01.2015 und zuletzt aktualisiert am 28.02.2017

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