Marketing im Pott – Ein Inbound Marketing-Projekt

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Das Portal Marketing im Pott ist ein innovatives Inbound Marketing-Projekt aus der Medienbranche, das wir von HOPPE7 von Beginn an begleiten und betreuen. 

Die Marketing- und Kommunikationswirtin Vanessa Lehmkuhl ist seit 2008 im B2B-Vertrieb der Westfunk GmbH & Co KG gegenüber Werbetreibenden im Ruhrgebiet beratend tätig. Nach Abschluss ihres berufsbegleitenden BWL-Studiums ist sie seit 2014 außerdem als Projektleiterin für Marketing im Pott verantwortlich. 

Wir haben mit ihr über Inbound Marketing und ihre Aufgaben bei marketingimpott.de gesprochen.

Interview mit Vanessa Lehmkuhl

HOPPE7: Frau Lehmkuhl, die Definitionen, die man für den Begriff “Inbound Marketing” findet, sind oft nicht eindeutig bzw. häufig sehr individuell. Was ist Ihre persönliche Definition für Inbound Marketing? 

Vanessa Lehmkuhl: Wir befinden uns im digitalen Zeitalter – Kaufentscheidungsprozesse haben sich deutlich verändert. Bevor ein persönlicher Kontakt mit einem Anbieter gewünscht wird, findet sehr häufig eine Informationssuche über Produkte und Angebote im Internet statt.  

Mir geht es selbst genauso – Problemlösungen werden zunächst gegoogelt, Produktinfos online recherchiert und der passende Anbieter für mein gewünschtes Produkt oder eine Dienstleistung wird ebenfalls im Netz gesucht. Anbieter mit hochwertigem Content gewinnen an dieser Stelle meine Aufmerksamkeit. Inbound Marketing kann hier Folgendes ausrichten: 

Bedient sich ein Unternehmen der Inbound Marketing Strategie und bietet mir Mehrwert durch hochwertigen Content sowie genau die Informationen, die ich suche, kann ich das Unternehmen dadurch 1. leichter finden und 2. ist ein anschließender Kauf nicht unwahrscheinlich. Veröffentlichen Unternehmen qualitativen Content zur richtigen Zeit am richtigen Ort, betreiben sie nützliches und hilfreiches Marketing, das Konsumenten mögen. 

Inbound Marketing sorgt also u. a. dafür, dass der Kunde bei seiner Recherche Unternehmen als Anbieter findet. Welcher Anbieter wünscht sich das nicht - der Kunde kommt bei dieser Strategie von alleine auf das Unternehmen zu. Inbound Marketing befähigt Unternehmen dazu, zeitraubende Kaltakquise einzugrenzen, um sich auf Beratung und Verkauf konzentrieren zu können. Diese Tatsache hat damals mein Vertriebsherz sofort für das Inbound Marketing-Konzept begeistert.  

Eine Vielzahl deutscher Unternehmen weicht allerdings noch nicht von alt-eingefahrenen Marketingaktivitäten ab und hat eine Scheu davor sich neuen Konzepten, wie Inbound Marketing, anzunehmen. Konsequenz daraus ist, dass Kundenpotenzial nicht vollends ausgeschöpft wird. Es ist Zeit umzudenken und sich den neuen Herausforderungen zu stellen. Inbound Marketing ist für unseren bisherigen Vertriebsweg kein Ersatz, sondern eine sinnvolle Ergänzung unserer Marketingaktivitäten. 

Die Westfunk GmbH & Co. KG mit ihren 12 Radiosendern im Ruhrgebiet geht als regionales Medienunternehmen mit gutem Beispiel voran. Es macht Spaß, von Anfang an dabei zu sein und täglich neue Entwicklungen des Inbound Marketing Prozesses zu beobachten. Besonders erfreulich ist es, dass unsere Projektarbeit Früchte trägt und wir über die Inbound-Strategie neue Kunden gewinnen können.

HOPPE7: Aus welchen Teilbereichen setzt sich Ihre Arbeit als Projektleiterin zusammen?  

Vanessa Lehmkuhl: Als Projektleiterin bin ich für die Steuerung der Projektaufgaben verantwortlich. Ich selbst kümmere mich um alle inhaltlichen Aspekte unseres Portals wie z. B. die Redaktionsplanung unseres Marketing-Blogs sowie die Veranstaltungsorganisation, u.a. Workshops und Webinare. Regelmäßiges Blogging über aktuelle Themen aus den Bereichen Marketing und Management stehen ebenso auf meiner Agenda. 

Nicht zuletzt ist die vertriebliche Seite des Projekts eine meiner wichtigsten Aufgaben als Projektleiterin, denn der finanzielle Erfolg muss langfristig gesichert werden. Beispielsweise setzen wir neben unserem Portal eigene Inbound-Projekte mit Kunden um, wo es darum geht qualitative Leads für Kunden zu gewinnen.

HOPPE7: Wie viele Mitarbeiter sind bei Ihnen im Haus mit dem Projekt beschäftigt? 

Vanessa Lehmkuhl: Aktuell arbeiten wir dauerhaft mit drei personellen Ressourcen am Projekt. Außerdem wird unser Team regelmäßig von Trainees und Auszubildenden unterstützt. Ferner haben wir in unserem Haus einen Pool von ca. zehn Mitarbeitern als wertvolle Ressource zur Verfügung stehen, die regelmäßig als Blogautoren für unser Portal schreiben.

HOPPE7: Welche Fähigkeiten braucht man für Ihren Job? Und haben Sie diese von Beginn an mitgebracht oder erst erlernen müssen?  

Vanessa Lehmkuhl: Ein Projekt zu leiten, verlangt wohl grundsätzlich eine neue Arbeitsweise, beispielsweise Multitasking. Gegeben sein muss auf jeden Fall die fachliche Kompetenz, die im Zusammenhang mit dem Projekt steht. Ohne dieses Know-how wäre es schwierig, fachliche Details verstehen, bewerten sowie selbst ausarbeiten zu können. Durch meine langjährige Vertriebstätigkeit sowie Weiterbildung und Studium in den Bereichen Marketing und BWL konnte ich von Beginn an fachliche Kompetenz einbringen. Meiner Meinung nach ist die Fachkompetenz das existenziellste Standbein eines Projektleiters. 

Des Weiteren wird einem Projektleiter methodisches Wissen abverlangt. Auch diese Kompetenz konnte ich mir schon im Laufe meiner Berufstätigkeit aneignen. Dazu gehört z. B. die Klärung von Zielen und Aufträgen, Erstellung von Zeitplänen, Ressourcenplanung sowie Kostenkalkulation.  

Zudem ist ein Projektleiter auch damit beauftragt sein Projektteam zu führen und es ist wichtig, teils unterschiedliche Interessen von Vorgesetzten, Projektmitarbeitern, Kunden und involvierten Abteilungen zu managen. Diese Kompetenz musste ich teilweise erlernen bzw. ausweiten, konnte aber auch schon einige Erfahrungen aus meiner Berufstätigkeit im Vertrieb mitbringen.  

Natürlich verlangt die Leitung des Projekts auch Skills, die ich zum Startzeitpunkt noch gar nicht hatte. Insbesondere das Expertenwissen erfordert eine fortlaufende Aufmerksamkeit, denn das Projekt verlangt je nach Themenbereich die unterschiedlichsten Kenntnisse, z. B. im Bereich Online Marketing. Wir haben den Anspruch mit unserem Portal immer den neuesten Trends, u. a. aus dem genannten Bereich Online-Marketing, gerecht zu werden.

Auch mit der redaktionellen Arbeit hatte ich in meinem bisherigen Berufsleben zuvor noch keine sonderlichen Berührungspunkte. Insbesondere das Bloggen wurde schnell zu meinem täglichen Begleiter und je mehr Spaß eine Sache macht, desto schneller erlernt man sie.

Lernbereitschaft und -freude ist also auch eine Grundvoraussetzung. Wir haben hier durch Coaching und Seminare mit HOPPE7 viel gelernt und die Betreuung durch eine zuverlässige Agentur gibt uns Rückendeckung und Sicherheit.

Nicht zuletzt ist meine persönliche Meinung, dass ein Projektleiter auch gewisses Herzblut für das Projekt mitbringen sollte. Ist der Projekterfolg für die Projektleitung persönlich nicht wichtig, hat das gegebenenfalls an mancher Stelle Auswirkungen auf das eigene Engagement. Ein Projekt läuft nicht immer wie ein „nine to five“-Job ab, sondern verlangt auch zusätzliche Einsatzbereitschaft. Hinsichtlich unseres Portals Marketing im Pott ist es so, dass ich das Projekt von Anfang an begleiten durfte. In dem Projekt steckt somit mein persönliches Herzblut und Engagement, welches auf den Erfolg unseres Portals aus ist.

HOPPE7: Was sind die größten Herausforderungen, die bei solch einem Projekt auf einen zukommen?  

Vanessa Lehmkuhl: Beim Inbound-Konzept gilt es zu bedenken, dass diese Marketing-Methode viel Pflegeaufwand benötigt. Es ist zeitaufwändig, stets aktuelle und geeignete Inhalte anzubieten. Marketing im Pott ist kein beiläufiges Projekt, es verlangt den Einsatz von spezialisierten Fachkräften, die sich nur um das Gelingen des Konzepts kümmern.

Neben Zeit und Bemühungen muss auch eine gewisse Zeitspanne einkalkuliert werden bis sich ein solches Projekt rentiert ohne nervös zu werden. Die Investitionen zahlen sich aber langfristig aus. Wir befinden uns auf einem guten Weg und sind gespannt auf die weiteren Entwicklungen.

HOPPE7: Gab es etwas, dass Sie vorher nicht erwartet hatten - eine Überraschung also?

Vanessa Lehmkuhl: Ich stelle immer wieder fest wie vielseitig die Arbeit mit dem Portal ist. Eine Routine gibt es bei uns nicht. Eine wirkliche Überraschung ist das in der Online-Welt zwar nicht, aber da wir als Medienunternehmen die ersten Inbound-Anwender weit und breit sind, probieren wir viele Ideen aus. Manche Konzepte funktionieren überraschend gut, andere Umsetzungen lassen sich unter der Kategorie „Erfahrung“ ablegen.  

Frau Lehmkuhl, vielen Dank für das interessante Gespräch!

Inbound Marketing Whitepaper - Der Turbo für den Verkauf

Veröffentlicht am 17.12.2015 und zuletzt aktualisiert am 08.11.2016