Noch 3 Gründe, warum Sie Twitter-Follower verlieren

twitter_marketingIm letzten Post wurden bereits 3 Gründe analysiert, die dazu führen können, dass Sie Follower auf Twitter verlieren: Wenn Sie diese Gründe für das Schwinden Ihres Publikums schon ausgeschlossen haben, finden Sie hier noch drei Punkte, an denen Ihre Twitter-Strategie möglicherweise schwächelt. Wer hier nachbessert, kann den Leser-Schwund stoppen oder idealerweise ganz verhindern.

1. Kein eigener Content

Das sogenannte „Retweeting“ hat in der letzten Zeit immer mehr an Beliebtheit gewonnen. Natürlich können Sie Content produzieren, indem Sie den Tweet anderer einfach teilen. Besser ist jedoch Folgendes: Wenn Sie einen interessanten Tweet lesen, der zu Ihrem Unternehmen passt, posten sie lieber eine neue Nachricht zum Thema des tweets und verweisen Sie mit „via @ABC-Firma“ auf die Originalquelle.

Auch diese Technik sollte man beim Twitter-Marketing allerdings sparsam einsetzen. Denn warum sollte jemand Ihre Tweets lesen, wenn Sie doch nur eine Ansammlung von Fremdposts veröffentlichen? Twittern Sie also am besten selbst, so steigt auch die Glaubwürdigkeit Ihres Unternehmens. Sie müssen gar nicht viel Zeit dafür einplanen. Die 140 Zeichen können Sie auch schnell in der Kaffeepause, in der U-Bahn auf dem Weg ins Büro oder sogar auf der Toilette tippen. 

2. Derselbe Inhalt für alle Kanäle

Wahrscheinlich nutzen Sie nicht nur Twitter, sondern auch Facebook, Instagram und weitere Social Media Kanäle für Ihr Unternehmen. Bei der Vielzahl der Plattformen bietet es sich scheinbar an, den jeweils neuesten Post automatisiert auf allen Kanälen parallel im gleichen Wortlaut zu veröffentlichen. Wer dieser Strategie folgt, sollte sein Vorgehen aber lieber überdenken.

Grund 1: Unterschiedliche Kanäle stellen unterschiedliche Anforderungen an Posts. Ein Post, der bei Facebook super funktioniert, wird bei twitter womöglich nicht gut ankommen - schon deshalb, weil er nach 140 Zeichen abgeschnitten wird.

Grund 2: Über unterschiedliche Kanäle können Sie unterschiedliche Zielgruppen erreichen. Wenn Sie diese Kommunikationswege aber mit der exakt selben Message bespielen, verschenken Sie das Potenzial, das in zielgruppengerechter Ansprache liegt.

Mein Tipp deshalb: Wenn Zeit und Ressourcen nicht ausreichen, um Nachrichten an die Kanäle anzupassen, verzichten Sie lieber auf einen davon. Es lohnt sich, die gewonnene Zeit in Posts zu investieren, die in Form und Tonalität wirklich zu den übrigen Kanälen und der Zielgruppe passen.

3. Fake-Accounts

Nicht immer ist es unbedingt Ihre Schuld, wenn die Anzahl Ihre Follower von einem auf den anderen Tag massiv sinkt. Laut einer Statistik des US-Magazins „Forbes“ sind rund 30 Prozent aller Twitter-Accounts gefälscht. Popsternchen Rihanna (https://twitter.com/rihanna) hat beispielsweise 36,9 Millionen Twitter-Anhänger; statistisch gesehen sind über neun Millionen aber falsche Follower. In Deutschland hat die meisten Fake-Anhänger übrigens Linken-Politiker Gregor Gysi (https://twitter.com/GregorGysi).

Wenn Sie also eines Montagmorgens erschrocken feststellen, dass sich Ihre Twitter-Gemeinschaft beinahe halbiert hat, könnte es auch sein, dass die Twitter-Mitarbeiter am Wochenende besonders fleißig waren und Jagd auf Fake-Accounts gemacht haben. Ob sich in Ihrem Publikum Fakes verbergen, können Sie übrigens leicht selbst herausfinden. Mit Software wie beispielsweise twitteraudit oder fakefollowers  können Sie Ihre Follower unter die Lupe nehmen.

Sie haben Ihren Follower-Schwund erfolgreich gestoppt? Sie finden, hier fehlt noch eine Strategie zur Follower-Bindung? Ich würde mich freuen, wenn Sie Ihre Erfahrungen in einem Kommentar mit uns teilen.

Inbound Marketing mit HubSpot

 

 

Veröffentlicht am 29.08.2014 und zuletzt aktualisiert am 22.07.2016

Hat Ihnen der Artikel gefallen?

Dann abonnieren Sie doch unseren Newsletter und Sie erhalten einmal pro Woche alle aktuellen Artikel bequem in Ihr Postfach.

Ihre E-Mail-Adresse: