Online-Formulare 2.0 – das sollten Sie beachten

Online-FormulareUm Traffic auf Ihrer Website in Leads zu konvertieren, bieten Sie Content Offers mit einem gewissen Mehrwert für Ihre potenziellen Kunden an.

Der Weg zum kostenlosen Download führt über ein Online-Formular auf Ihrer Landing Page. Ist das Formular ungeschickt erstellt, gehen Ihnen womöglich Kunden verloren, also genauer gesagt: Umsatz.

Was ein gutes Online-Formular braucht und aus welchen einzelnen Bausteinen es aufgebaut ist, erfahren Sie heute hier.

Was Online-Formulare können

Ein Online-Formular befindet sich auf der Landing Page und dient dazu, Traffic auf Ihrer Website in Leads zu konvertieren. Hier fragen Sie gezielt Kundeninformationen ab, die für Ihr Unternehmen interessant sind.

Neben Name, Nachname und E-Mail-Adresse können beispielsweise auch Informationen wie die Position des Kunden innerhalb seines Unternehmens wichtig sein.

Sobald sich ein User mittels Online-Formular für einen Newsletter, für den Download eines E-Book oder für ein anderes Content-Offer einträgt, wird sie oder er zu einem wertvollen Kontakt für Ihr Unternehmen.

Ein Online-Formular befindet sich, wie bereits erwähnt, auf einer ansprechend gestalteten Landing Page.

Alle Elemente einer Landing Page (wie eine überzeugende Überschrift, ein relevantes Bild, Social Media “Share”-Icons und die Aufzählung des Hauptnutzens für den User) sollen den User dazu einladen, seine Daten zum Download der Content-Offer in das Online Formular einzutragen.

Wie Online-Formulare aufgebaut sein sollten

Oberhalb des Online-Formulars ist es hilfreich, den User nochmals aktiv aufzufordern. Im Vergleich zu „Kostenloses Whitepaper“ beispielsweise, ist die Aufforderung „Jetzt kostenlos herunterladen!“ ansprechend und effektiv.

Felder wie Anrede, Nachname und E-Mail-Adresse sollten als Pflichtangaben mit einem Sternchen versehen sein, ebenso wie die Bestätigung, dass die Datenschutzerklärung gelesen wurde. Die Angabe zum Vornamen hingegen bleibt optional.

Unterhalb der Pflichtangaben bieten Sie die Möglichkeit an, sich für den Newsletter anzumelden. Lassen Sie hier den User entscheiden, ob er das Häkchen setzen möchte oder nicht.

So vermeiden Sie, dass Nutzer sich nur "versehentlich" eintragen, weil Sie vergessen, das Häkchen herauszunehmen.

Seien Sie kreativ

Name, Nachname, E-Mail – alles notwendige Standard-Informationen. Umso wichtiger, dass Sie Ihre Kunden als Menschen nicht aus dem Blickfeld verlieren.

Menschen wollen, dass man sich für sie persönlich interessiert. Nicht nur für ihren Namen oder ihre E-Mail-Adresse.

Informationsabfragen von Budget, Sitz des Unternehmens, Position des Kunden im Unternehmen oder sehr individuelle Fragen wie „Was ist für Ihr Team die größte Herausforderung?“ geben dem User das Gefühl, nicht nur als Mail-Adresse auf einer Liste zu enden, sobald er sich einmal eingetragen hat.

Überlegen Sie hier am besten, welche persönlichen Angaben der Kunden für Ihre Marketing-Strategie am meisten von Interesse sind und scheuen Sie sich nicht, konventionelle Formular-Angaben abzuwandeln und neu zu durchdenken.

Kommen Sie Ihren Kunden entgegen

Niemand möchte gerne wieder und wieder seine persönlichen Daten angeben müssen. Wenn ich bereits auf einer Website war und den Newsletter abonniert habe, warum geht dann beim nächsten kostenlosen Download wieder alles von vorne los?

Dem können Sie Abhilfe schaffen – mit sogenannten Smart-Formularen. Innerhalb dieser "klugen" Formulare werden nur noch Informationen abgefragt, die noch nicht vorhanden sind.

Sind Name, Nachname und E-Mail-Adresse des Kunden bereits in der Datenbank hinterlegt, wird beim nächsten Mal eine andere Information abgefragt.

So besteht das Formular zwar immer aus der gleichen Anzahl an Feldern zum Ausfüllen, aber Sie gewinnen jedes Mal zusätzliche Informationen über potenzielle Kunden.

Ihre User werden nicht mit seitenlangen Formularen aufgehalten, die sie womöglich davor abschrecken, sich überhaupt einzutragen. Auch hier gilt das Prinzip: Weniger ist mehr!

Was bedeutet das für Ihr Unternehmen?

All diese Informationen einfach nur zu sammeln, wäre Vergeudung von Potenzial. Denn je mehr Sie über Ihre potenziellen Kunden wissen, desto einfacher sind die nächsten Schritte.

Denken Sie an mit dem Vornamen personalisierte Newsletter als Bestandteil einer E-Mail-Marketing-Strategie oder an personalisierte Geburtstags-Mails, die Sie Ihren Leads zusenden.

Je mehr Informationen Sie über Ihre Leads haben, desto leichter lassen sie sich einer Ihrer Buyer Personas zuordnen und Sie erfahren mehr über ihre Probleme, Wünsche und Bedürfnisse.

Also lohnt es sich, Zeit und Mühe in die Erstellung von Online-Formularen als Bestandteil Ihrer Landing Page zu investieren. Denn die Landing Page rund um Ihr Formular arbeitet als Digitaler Verkäufer auch dann für Ihr Unternehmen, wenn gerade keine Geschäftszeiten sind.

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Veröffentlicht am 20.05.2015 und zuletzt aktualisiert am 28.02.2017

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