Online Marketing: Neu im Job? Punkten mit E-Mail Marketing

e-mail_marketing_online-marketingVon den wichtigen ersten 100 Tagen haben Sie bereits die erste Hälfte erfolgreich gemeistert. Gratulation dazu!

Während der ersten 50 Tage im Job haben Sie zum einen den Einstieg gemeistert und ihr Team richtig kennengelernt, das war schon der perfekte Anfang. Zum anderen haben Sie Keywords gesammelt und sich um Themen und Inhalte gekümmert.

Die zweite Halbzeit Ihrer ersten 100 Tage im Job als Online Marketing Manager sollten Sie nun dazu nutzen, tiefer in die Materie einzusteigen, vor allem was die Bereiche E-Mail Marketing, Kampagnen und Social Media betrifft.

Teil 3 (Tag 51 bis 75) – Den Verteiler auf Vordermann bringen

Am besten, Sie fangen gleich mit dem E-Mail Marketing an und straffen Ihren Verteiler. Als Online-Marketing Manager möchten Sie Ihre Angebote ja niemandem aufzwängen. Sie sorgen ganz im Gegenteil dafür, dass die Leute aktiv auf Ihr Unternehmen und Ihren großartigen Content zukommen.

Im Klartext bedeutet das, keine E-Mails an Personen zu versenden, die dies nicht ausdrücklich wünschen. Gekaufte E-Mail-Adressen, veraltete Verteiler und ähnliches sind längst passé.

Es ist höchste Zeit, Ihren Ausstoß an E-Mail drastisch zu senken, indem sie nur noch Empfänger anschreiben, die mit elektronischer Post von Ihnen rechnen.

Machen Sie also mit Ihrem E-Mail-Verteiler einen Gesundheitscheck. Behalten Sie nur Adressen, die einer ehrlichen und kritischen Überprüfung standhalten. Hierfür helfen Ihnen die folgende Fragen:

  • Hat die Adresse einen direkten Bezug zu Ihrem Unternehmen?
  • Rechnet der Empfänger mit Ihrer E-Mail?
  • Haben Sie diese Adresse in den letzten 12 Monaten angemailt?

Sollten Sie die jeweilige Frage mit „Nein“ beantworten, ist das ein gutes Indiz dafür, dass die Adresse auf Ihrer Liste erst mal nichts verloren hat.

Der passende Zuschnitt

Sobald Sie Ihren Mailverteiler gesund geschrumpft haben, sollten Sie sich um seinen Zuschnitt kümmern. An dieser Stelle kommen Ihre Buyer Personas ist Spiel, die Sie ja bereits ausfindig gemacht haben.

Wahrscheinlich gibt es mehrere davon, schließlich erfüllen nicht alle Buyer Personas die exakt gleichen Voraussetzungen. Teilen Sie nun Ihre Buyer Personas in passende Kategorien ein. Wenn Sie einen Fitness-Club besitzen, möchten Sie schließlich auch erfahrene Sportler ebenso ansprechen wie Menschen, die zum ersten Mal ein Fitness-Studio aufsuchen.

Um das zu erreichen, sollten Sie sich davor hüten, beiden die gleiche E-Mail zu schicken. Sie werden sehen: Wenn Sie sich auf zielgerichtete, relevante Mails für jede einzelne Kategorie konzentrieren, verbessern Sie Ihre Klickrate erheblich.

Es gibt verschiedene Wege, den Verteiler zuzuschneiden. Folgen Sie den Gesetzen der Logik und nehmen Sie Ihre Zuordnung anhand der Ihnen verfügbaren Daten vor. Überlegen Sie, was Ihre Adressaten von Ihnen erwarten und welche Fragen diese an Sie haben.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die jeweilige Position im Kaufzyklus, den ich Ihnen im zweiten Teil meiner Blogserie vorgestellt habe. 

Achtung, Action!

Wenn Sie die erste Straffung Ihres Adressbuchs abgeschlossen und parallel passenden Content für Ihren Blog erstellt haben, ist die Zeit für ein wenig Action gekommen. Sorgen Sie für Bewegung in Ihrem Verteiler.

Starten Sie eine kleine Kampagne, erinnern Sie die Menschen daran, dass es Sie gibt. Erzählen Sie ruhig etwas von den fabelhaften Inhalten, die Sie auf Ihrem Blog gepostet haben. Animieren Sie die Leute, sich auf Ihrer Seite anzumelden oder den Blog zu abonnieren. Anschließend entfernen Sie alle Kontakte aus dem Verteiler, die nicht auf Ihre E-Mail reagiert haben.

Um diese kleine Kampagne zum Erfolg zu bringen, sollten Sie natürlich eine ansprechende Nachricht verfassen, die den Leser dazu auffordert, sich für den Verbleib im Verteiler zu entscheiden. Lassen Sie dazu Ihrer Kreativität ruhig freien Lauf.

Bitten Sie bei Ihrer Kampagne auf jeden Fall um Feedback. So lernen Sie, Ihr E-Mail Marketing besser an die Wünsche und Interessen Ihrer Empfänger anzupassen.

Zwei Prozent Absprungrate

Mit dieser E-Mail Kampagne verfolgen Sie vor allem zwei Ziele: Zum einen wollen Sie die Anzahl der Anmeldungen für Ihren Blog steigern, um anderen wollen sie Ihr Adressbuch bereinigen.

Finden Sie unbedingt heraus, wie viele Anmeldungen aus Ihrer Kampagne resultieren. Verfolgen Sie auch die Absprungrate Ihrer Kampagne. Sie erfasst den Prozentsatz der E-Mails, die nicht zum Empfänger übermittelt werden konnten. Die Benchmark dafür liegt bei unter zwei Prozent.

Falls die Absprungrate bei Ihrer Kampagne höher sein sollte, ist dies nicht weiter tragisch, so lange Sie noch dabei sind Ihren Verteiler zu bereinigen.

Social Media in Topform

Ist die Kampagne abgeschlossen wird es Zeit, Ihre Social Media Accounts zu optimieren. Der Grund, warum Social Media bislang keine Rolle in Ihrem neuen Job gespielt hat, ist im Übrigen ganz einfach: Sie hatten bislang einfach zu wenig Content, um diesen auf erfolgversprechende Weise teilen zu können.

Bevor es ans Eingemachte geht, müssen allerdings noch ein paar Vorbereitungen getroffen werden. Finden Sie zunächst heraus, welche Kanäle Ihre Buyer Personas nutzen und erstellen Sie passende Accounts. Achten Sie unbedingt darauf, dass Ihr Auftritt einen guten Eindruck hinterlässt und über ein Impressum und eine Verlinkung zu Ihrer Unternehmenshomepage verfügt.

Verzichten Sie auf Fake-Fans und -Follower

Überprüfen Sie auch, ob Ihre Ausdrucksweise zum jeweiligen Kanal passt. Verzichten Sie unbedingt auf gekaufte Fans und Follower. Setzen Sie stattdessen auf guten Content für eine wachsende Zahl an Likes und Follower.

Geben Sie den Besuchern Ihrer Website die Möglichkeit, sich in den sozialen Medien mit Ihnen zu vernetzen. Wie Sie beispielsweise mehr Likes auf Facebook generieren können, zeigen wir Ihnen hier.

Bespielen Sie nun Ihre Kanäle und bleiben Sie immer aktiv. Auf diese Weise können Sie Ihre Reichweite rasch steigern.

Beobachten Sie nun die Anzahl Ihrer Follower sowie den messbaren Dialog, zum Beispiel Retweets und @-Antworten auf Twitter bzw. Likes und Kommentare auf Facebook und LinkedIn.

Auch Klicks auf Verlinkungen machen es möglich, den Erfolg Ihres Contents abzuschätzen. Haben Sie keine Scheu einfach auszuprobieren, worauf Ihre Community anspricht. Testen sie etwa Fotos oder Filme, Angebote und andere Taktiken. Die Methoden die Erfolg bringen intensivieren Sie dann.

Ausblick auf Teil 4

Im vierten und letzten Teil der Serie „Die ersten 100 Tage im Job“ zeige ich Ihnen, welche Bereiche Ihres Sie noch angehen können und vor allem wie. Hierzu gehört ein Redaktionsplan, regelmäßiges Bloggen und eine Lead-Conversion Strategie.

Bis dahin gilt es, die bisher gesteckten Ziele Schritt für Schritt anzugehen und sich mit ersten Erfolgen als neues Team-Mitglied zu behaupten.

Inbound Marketing Whitepaper - Der Turbo für den Verkauf

Veröffentlicht am 19.06.2015 und zuletzt aktualisiert am 08.08.2016

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