7 einfache Tipps für ein produktives Verkaufsteam

7 _einfache_Tricks_fuer_ein_produktives_VerkaufsteamDie Steigerung der Arbeitsproduktivität ist wohl eines der Hauptanliegen aller Führungskräfte, denn schließlich führt diese zu höheren Gewinnen – aber was bedeutet Produktivität? Sie als reines Verhältnis zwischen Input und Output zu betrachten, mag in der Theorie zufriedenstellend sein, gibt aber keine Handlungsanweisungen, wie man das eigene Team produktiver machen kann. "Kontrolle, mehr Druck und bloß nicht zu viel Lob" – das ist eine überholte Denkweise, die allenfalls zu einer kurzfristigen Produktivitätssteigerung führen kann. Die entscheidende Frage ist: Wie schafft man eine kontinuierliche Leistungssteigerung? Laut etlichen Studien sind zufriedene Mitarbeiter produktiver. Aber wie erzielt man diese Zufriedenheit? Wir zeigen Ihnen sieben Tipps für ein produktives Verkaufsteam:

1. Training, Training, nochmal Training

Bieten Sie qualifizierende On-Boarding-Programme an, sodass neue Mitarbeiter einen besseren Einblick in die Firmenphilosophie, die Produkte/Dienstleistungen und die Prozesse gewinnen können. Das Training erlaubt auch eine schnellere und effiziente Kommunikation etwaiger Bedürfnisse und Unklarheiten, die den Verkaufsprozess verhindern können.

Externe Experten können neue Einflüsse vermitteln, die in einer Steigerung der gesamten Effizienz resultieren.

Fragen Sie sich nicht: Was tun, wenn ein für teures Geld trainierter und weitergebildeter Mitarbeiter kündigt? Viel wichtiger ist die Frage: Was, wenn ein nicht-trainierter, mangelhaft qualifizierter Mitarbeiter bleibt?

Ihr Team zu trainieren lohnt sich. Versprochen.

2. Duzen Sie Ihre Mitarbeiter

Ob man sich auf privater Ebene kennenlernen muss ist natürlich Ihnen überlassen – die eigenen Mitarbeiter näher kennenzulernen ist aber wesentlich, um ihre Produktivität zu steigern!

Ein offenes Ohr für ihre Sorgen zu haben schafft nicht nur ein besseres Arbeitsklima, sondern ermöglicht auch das Leistungspotenzial sowie die Schwäche frühzeitig zu erkennen und die Aufgaben dementsprechend zuzuteilen. Und erfahrungsgemäß tun sich die meisten Menschen viel leichter, offen zu reden, wenn sie mit ihrem Gesprächspartner eine Beziehungsebene haben. Und auf eine solche Ebene kommt man viel schneller, wenn man sich duzt.

Am besten tragen Sie sich in Ihrem Kalender regelmäßige Check-Ins ein, um mit Ihren Mitarbeitern im Gespräch zu bleiben.

3. Autonomie als Synonym von Effizienz

Das Wort „Autonomie“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet etwa „sich selbst Gesetze geben (können)“. Diese Fähigkeit betrifft sowohl eine freie Einteilung des Zeitplans als auch selbständig die Art und Weise auszuwählen, wie man seine Aufgaben erledigt.

Trauen Sie Ihren Mitarbeitern zu, ihr Energie- und Zeitmanagement selbst zu bestimmen! Ein gewisser Grad an Freiheit für operative Entscheidungen und ein personalisierter Arbeitsstil reduzieren den Stress und steigern die Produktivität Ihres Teams. Mikromanagement ist doch sowas von Nineties!

4. Manager als Vorbild

Seien Sie ein Leader, anstatt ein Manager, denn Wertschätzung ist viel mächtiger als Angst!

Feedback, vor allem, wenn es negativ ist, sollte persönlich und privat erteilt werden und stets sachlich bleiben. Erfolge hingegen dürfen und sollen mit dem Team gefeiert werden. Motivieren Sie Ihr Team mit kleinen Anreizen – Sie werden überrascht, was schon ein kleiner Wertgutschein  schaffen kann! 

Dankbarkeit und Unterstützung sorgen für zufriedene Mitarbeiter, was zur zufriedenen Kunden und zu mehr Umsatz führt.

5. Multitasking ist Sabotage

Erinnern Sie sich doch mal an Ihre Schul- und Studienzeit: Haben Sie auch mal am Tag vor der Klausur angefangen zu lernen, die Nacht durchgemacht und die Klausur sogar gut bestanden? Was war das Erfolgsrezept (außer wahrscheinlich zu viel Kaffee)? Genau, Fokus! Handy weggepackt, Fernseher ausgeschaltet und innerhalb weniger Stunden Unmengen an Wissen erworben – wenn man sich vollkommen auf eine Sache konzentriert ist vieles möglich!

Helfen Sie Ihren Mitarbeiter genau diese hochkonzentrierte Arbeitsweise zu erreichen, indem Sie sie von allen Ablenkungen befreien. Triviale Aufgaben sollten möglichst automatisiert oder outgesourced sein – mit Hilfe von adäquaten Produktivitäts- und CRM-Softwares.

Versuchen Sie es mit dem Trick der „90-Minuten Arbeitsblöcke“: Das sind feste, idealerweise im Kalender geblockte Zeitfenster, in denen jeder Mitarbeiter sich auf eine einzige Aufgabe fokussiert und sonst nicht zu stören ist, keine E-Mails, Telefonate, oder „Guck mal kurz hier“. Diese 90 ablenkungsfreien Minuten sind verbindlich und von allen zu respektieren – auch von Ihnen als Vorgesetzten oder Chef!

6. Transparenz und Struktur

Teilen Sie mit Ihrem Team die Vorgaben und Zielsetzungen, sodass jeder Mitarbeiter eine klare Vorstellung davon hat, welche Rolle er im System spielt und wie er konkret dazu beiträgt, Ziele strategisch zu erfüllen.

Erklären Sie im Detail, anhand welcher KPIs der Erfolg der einzelnen Mitarbeiter gemessen wird und wie sie diese Ziele erreichen können. Die Ziele sollten immer nach der „SMART“ Regel erteilt werden: Spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch und terminierbar, also möglichst konkret erfasst, erstrebenswert doch realisierbar und auf einen bestimmten Zeitraum befristet.

7. Information ist Gold wert

Informationen teilen ist der Schlüssel der internen Kommunikation!

Der stetige Austausch ermöglicht eine Verbesserung der Prozesse nach dem Konzept des Lean Managements, indem jeder Mitarbeiter das Recht hat, einige Teilprozesse selber zu optimieren und sie mit den Kollegen zu diskutieren und vergleichen.

Daraus resultieren Synergieeffekte, die positive Auswirkungen auf die Qualität und Quantität der Arbeit haben: Erfahrungen austauschen bedeutet Aufgaben besser und schneller erledigen. Dafür braucht man keine langwierigen Prozesse wie Qualitätszirkel – erstellen Sie mithilfe Ihrer Mitarbeiter eine Content Library mit kleinen Texte, Infografiken, E-Mail Templates, auf die sie jederzeit zurückgreifen können.

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Veröffentlicht am 21.02.2017 und zuletzt aktualisiert am 22.02.2017

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