Social Media News August 2016

Instagram_Stories_Lifestage_Pinterest_kauf_Instapaper_Facebook_Adblocker.jpgInstagram Stories – Snapchat-Verschnitt aus dem Hause Facebook? | Lifestage – Facebook startet Social Network nur für Jugendliche | Pinterest kauft Bookmarking-Dienst Instapaper | Facebook blockt Ad-Blocker

Instagram Stories – Snapchat-Verschnitt aus dem Hause Facebook?

Anfang des Monats ging ein Raunen durch die Social Media-Welt: Die Einführung der Instagram Stories dürften ein ziemlich offensichtlicher Angriff auf Snapchat sein.Mit Instagram Stories können Nutzer Fotos und Videos für eine Slideshow zusammenstellen, die 24 Stunden lang sichtbar bleibt. Die Bilder können mit den üblichen Instagram-Filtern, Emojis und Text bearbeitet werden.

Sie sehen, das klingt ganz arg nach Snapchat. Und eben weil weite Teile der Stories ziemlich schamlos von Snapchat abgekupfert sind, spalten die Instagram Stories die User: Die einen freuen sich, dass sie die gewohnten Funktionen nun mit Instagram nutzen können und nicht zwei verschiedene Apps brauchen. Die andere Hälfte ärgert sich über die Snapchatkopie, betonen die (zugegebenermaßen noch reichlich vorhandenen) Bugs und halten Snapchat die Treue.

Inzwischen hat sich die Aufregung wieder gelegt. Einige User sind zu Instagram Stories abgewandert, andere sind bei Snapchat geblieben oder schnell wieder zurückgekehrt, wieder andere benutzen beides.

Ob sich Instagram Stories langfristig etabliert? Wird Snapchat nach und nach überflüsig und verschwindet in der Bedeutlungslosigkeit? Wir bleiben dran!

Lifestage – Facebook startet Social Network nur für Jugendliche

Viele Teenager sind ja genervt davon, dass Facebook immer "älter" wird und spätestens, als sie eine Freundschaftsanfrage von den eigenen Eltern oder gar Großeltern erhalten haben, sind viele zu Snapchat oder musical.ly abgewandert. Den Verlust dieser jungen Zielgruppe konnte Facebook natürlich nicht auf sich sitzen lassen und hat mit Lifestage nun ein neues Netzwerk gestartet. Der Clou an der Sache: Lifestage richtet sich ausdrücklich nur an Jugendliche und junge Erwachsene unter 21 Jahren.

Das Ganze funktioniert so: Anmelden und vernetzen kann man sich ausschließlich über die Schule, die man besucht. Erst, wenn sich mindestens 20 Personen der gleichen Schule vernetzt haben, kann man Lifestage aktiv nutzen.

Typische Profilangaben zu Hobbys, Lieblings-Musik und Ähnlichem werden nicht geschrieben sondern mit kurzen Videos angegeben. Überhaupt wird auf Lifestage ausschließlich via Bewegtbild interagiert.

Damit die Jugendlichen unter sich bleiben, sind für User über 22 Jahren keine Profile außer dem eigenen sichtbar; sollte sich ein Nutzer jünger machen und der Schwindel auffliegen, wird er sofort aus dem Netzwerk entfernt.

Sie finden das noch etwas undurchsichtig? Wir auch! Man darf gespannt sein, ob die Rechnung für Facebook aufgeht oder ob Lifestage floppt!

Pinterest kauft Bookmarking-Dienst Instapaper

Bislang drehte sich bei Pinterest alles um Bilder und Videos, die "gepinnt" und in virtuellen Kollektionen zusammengeführt und geteilt werden. Jetzt arbeitet Pinterest anscheinend daran, auch in Zukunft auch Texte pinbar zu machen und kauft mit Instapaper einen der Pioniere in Sachen Bookmarking.Die Entwickler der beiden Projekte werden künftig gemeinsam an den Artikel-Pins des Bildernetzwerks arbeiten, die App Instapaper soll aber bestehen bleiben.

Facebook blockt Ad-Blocker

Eine Pressemitteilung von Facebook hat die Diskussion um Ad-Blocker wieder neu entfacht. Eigentlich ging es hauptsächlich um verbesserte Kontrollmöglichkeiten für Werbeanzeigen. In einem letzten Absatz heißt es dann aber auch:

[...]beginnen wir außerdem damit, Personen, die derzeit Software zur Werbeanzeigenblockierung nutzen, auf dem Desktop Werbeanzeigen auf Facebook zu zeigen.

Das ist eine mehr als deutliche Kampfansage in Richtung Ad-Blocker.

Gleichzeitig bietet Facebook seinen Nutzern mit neuen Einstellungen und Steuerungsmöglichkeiten für Werbeanzeigen mehr Kontrolle darüber, welche Werbung ihnen angezeigt wird.

werbung_personalisieren_facebook.png

In Zukunft werden also die Facebook-Nutzer immer öfter bei eingeblendeter Werbung gefragt werden, ob diese Anzeige und das Targeting der Anzeige für sie relevant ist.

Social Selling Webinar

Veröffentlicht am 30.08.2016 und zuletzt aktualisiert am 06.02.2017

Hat Ihnen der Artikel gefallen?

Dann abonnieren Sie doch unseren Newsletter und Sie erhalten einmal pro Woche alle aktuellen Artikel bequem in Ihr Postfach.