Social Media News Januar 2016

social_media_news_januar_2016_hoppe7_facebook_snapchat_social_media_marketing_twitterSnapchat arbeitet an Werbetool | Facebook at work | Instagram als Werbeplattform | WhatsApp soll Kundenservice-Chat werden

Snapchat arbeitet an Werbetool

Was Ende 2015 noch nach süßer Zukunftsmusik klang, kommt langsam in die Gänge:
Snapchat baut angeblich derzeit die Werbeoptionen für Marken aus. Schon im Frühjahr soll ein erstes Tool zur präzisen Planung von Snapchat-Ads in die erste Testphase gehen.

Neben den bereits aktiven Sponsored Lenses und Discover Stories sollen weitere Werbeformate für e-Commerce hinzukommen – User könnten aufgefordert werden, Apps zu installieren oder Produkte zu kaufen.

Das Tool wird wohl frühestens in einem halben Jahr nutzbar sein. Zeit, in der Unternehmen sich intensiv mit Snapchat und den Möglichkeiten für die junge Zielgruppe vertraut machen können!

Facebook at work

Schon länger gab es Berichte dazu, dass Facebook an einem neuen Angebot speziell für Firmenkunden arbeitet. Nach einer mehrmonatigen Testphase ist nun der neue Service namens "Facebook at work" gestartet.

Das Ganze ist dem konventionellen Facebook sehr ähnlich sein, richtet sich aber ausschließlich an Menschen im professionellem Arbeitsumfeld. Umsonst gibt es Facebook at work nicht, ein paar Dollar soll es im Monat kosten.

So sieht das Ganze dann aus:

Sie wollen den neuen Service für Ihr Unternehmen testen? Hier können Sie sich anmelden.

Instagram als Werbeplattform

Die Foto-App Instagram zeigt im Januar deutlich mehr Werbung als noch vor einigen Monaten. Waren es im August noch etwa 50 Millionen Page Impressions, so sind es mittlerweile etwa 670 Millionen. Das geht aus einem Bericht von Re/code hervor.

Die CPM's (Cost per thousand views) blieben dabei über die Monate relativ konstant bei etwa 6 US-Dollar.

wachstum_instagram_anzeigen_social_media_news

 

Instagram-COO Marne Levine nannte die Deutschen kürzlich während ihres Besuchs zur DLD 2016 "Pioniere bei Instagram" und gab bekannt, dass nun schon ganze 9 Millionen deutsche Nutzer registriert sind.

Steigende Reichweite und stabile Preise – Unternehmen die auf Influencer Marketing setzen wollen sollten spätestens jetzt auf den Instagram-Hype aufspringen.

WhatsApp soll Kundenservice-Chat werden   

WhatsApp löste ziemlichen Unmut bei seinen Nutzern aus, als diese plötzlich für die zuvor kostenlose App eine jährliche Gebühr zahlen sollten.

Damit soll jetzt wieder Schluss sein. Nicht zuletzt, weil der Messenger seinen Fokus in Zukunft auf die Kommunikation zwischen Konsumenten, Dienstleistern und Marken legen will, wie Jan Koum ebenfalls auf der DLD verkündete.

So soll man beispielsweise direkt in der App seinen Lieblingstisch im Restaurant reservieren oder mit dem Kundenservice chatten können. Diese Form der direkten Unternehmenskommunikations bietet WhatsApp natürlich nicht umsonst an. Während die 990 Millionen User sich also einerseits über das Wegfallen der Gebühren freuen können, müssen sie sich gleichzeitig vom reinen Privat-Chatten verabschieden.

Social Selling Webinar

Veröffentlicht am 28.01.2016 und zuletzt aktualisiert am 15.09.2017

Hat Ihnen der Artikel gefallen?

Dann abonnieren Sie doch unseren Newsletter!