Social Media News Juni 2016

Social_Media_News_Mai_2016_HOPPE7.jpgInstagram Accounts für Unternehmen | Snapchats Ads | Twitter startet Analysetool Dashboard | Neues Limit für die Dauer von Twitter-Videos

Instagram Accounts für Unternehmen

Instagram kündigt auf dem hauseigenen Blog offiziell die Einführung neuer Unternehmenskonten nach dem Vorbild von Facebook an. Damit wird nun auch bei Instagram einen echten Unterschied zwischen privaten und Business Accounts gemacht.

Die Unternehmensaccounts bleiben kostenlos, und sind darüber hinaus mit zwei neuen, praktischen Features versehen:

  • Insights
    Die Insights geben Unternehmen verwertbare Informationen darüber, wer ihre Anhänger sind und welche Beiträge besser als andere performen. So können Unternehmen mehr über das Verhalten und die demografischen Hintergründe ihrer Follower erfahren und entsprechend relevante Inhalte erstellen. Das Ganze ist praktischerweise direkt in die App integriert.
  • Promote
    Unternehmen können in Zukunft auch einzelne Posts direkt in der App bewerben. Beiträge mit einer besonders guten Performance können so gezielt gepushed werden um noch erfolgreicher zu werden. Die entsprechende Zielgruppe kann manuell gewählt werden, oder man macht es sich einfach und lässt Instagram selbst das passende Publikum finden.
  • CTA
    Unternehmensaccounts sollen auch einen Call-to-Action zur direkten Kontaktaufnahme bekommen. Bislang konnte man Webseiten URLs, E-Mail-Adressen und ähnliches zwar in der Profil-Bio vermerken, diese waren aber nicht klickbar,
    mussten also entweder auswendig gelernt oder umständlich abgeschrieben werden.

Snapchats Ads

Was lange währt wird endlich...gut? Snapchat gibt logischen den Ausbau der Ad-Optionen bekannt. Die bisherigen Anzeigenarten waren für viele Unternehmen durch die mangelnde Analysmöglichkeiten nicht übermäßig attraktiv, das könnte sich mit den Neuerungen nun ändern:

  • Das vor einigen Monaten eingeführte (und bei den Usern durchaus umstrittene) automatische Abspielen aller Snap-Stories nacheinander ergibt nun tatsächlich Sinn: Unternehmen können in Zukunft zwischen den einzelnen Stories Anzeigen schalten. Diese können per Klick zwar übersprungen werden, dürften aber, da sie ja nicht den Fluss einer einzelnen Story unterbrechen, als minimalstmöglich störend empfunden werden.
  • Außerdem wird es möglich sein, auch längere Videos an die User zu senden, zur Installation von Apps aufzurufen oder Usern innerhalb von Snapchat direkt einen Link zur mobilen Webseite zu schicken.
  • Darüber hinaus wird Snapchat eine Ad-API nach dem Vorbild von Facebook einführen.

Twitter startet Analysetool Dashboard

Twitter veröffentlichte im Juni mit Dashboard ein Tool, dass sich vor allem an KMUs richtet und ihnen dabei helfen soll, mit ihren Kunden in Kontakt zu treten. Damit lassen sich nun Tweets vorplanen und gezielte Feeds mit relevanten Beiträgen erstellen (und so beispielsweise die Erwähnung ihres eigenen Namens oder interessante Begriffe und Hashtags im Auge behalten). Beides war bislang nur über Drittanbieter wie Hootsuite und Tweetdeck möglich.

Darüber hinaus bietet das Tool einige Analyse-Funktionen, mit denen die Unternehmen in Echtzeit mit allen relevanten Daten versorgt werden können.

Derzeit ist das Dashboard noch in der Beta-Phase und nur in den USA verfügbar. Wann genau es weltweit ausgerollt werden soll steht noch nicht fest.

Neues Limit für die Dauer von Twitter-Videos

Auch Twitter springt auf den Erfolgszug "Bewegtbild" mit auf und erhöht die Maximaldauer der Videos auf der Plattform von 30 Sekunden auf satte 140 Sekunden. Das gleiche Limit gilt ab sofort auch für die Twitter-Tochter Vine. Dort konnten bislang Videos mit maximal 6 Sekunden Dauer veröffentlicht werden.

In einem nächsten Schritt will Twitter demnächst einen Weg einführen, mit dem die Vine-Videos auch monetarisiert werden können.

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Veröffentlicht am 29.06.2016 und zuletzt aktualisiert am 06.02.2017

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