Social Media News Recap März 2018

Social Media News Recap März 2018Instagram Shopping | Facebook "breaking news" | LinkedIn verbessert Suche, Listing und Layout | Snapchat führt "Mentions" ein

Instagram Shopping

Instagram hat eine In-App-Shopping-Funktion  in Australien, Großbritannien, Kanada, Brasilien, Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien eingeführt.

Ab März 2018 können nun alle Unternehmen das neue Feature “Instagram Shopping” nutzen – Voraussetzungen:

  1. Es muss eine Verknüpfung mit einem Facebook-Shop oder einem Facebook-Produktkatalog bestehen.
    Wie viele Produkte es hier gibt, spielt keine Rolle. Auch die Größe des Unternehmens ist irrelevant, so dass sich Instagram Shopping prinzipiell für alle Profile eignet.
  2. Der Account muss in ein Instagram Unternehmensprofil umgewandelt sein.
    Der Begriff "Unternehmen" ist hier allerdings sehr locker definiert. Auch Influencer als Ein-Mann-Unternehmen können die neue Shopping-Erfahrung für ihren Merchandise nutzen.

Dank Instagram Shopping ist es nun möglich, die Customer Journey komplett auf Instagram stattfinden zu lassen. Angefangen bei der Inspiration des Interessenten bis hin zum Kauf. Maximal fünf Produkte in organischen Beiträgen lassen sich per Instagram Shopping direkt mit dem entsprechenden Online-Shop verbinden. Umständliche Verlinkungen z. B. in der Instagram Bio werden somit überflüssig.

Die neue Funktion ermöglicht es Instagram-Nutzern zudem, Werbe- bzw. Shopping-Beiträge auf einen Blick an dem kleinen Einkaufstaschen-Symbol und den mit Preisschildern gekennzeichneten Produkten im Bild zu erkennen. Durch das Tippen auf diese virtuellen Preisschilder erhält der User alle wichtigen Infos zum markierten Produkt und kann es im In-App-Browser direkt in seinen Warenkorb legen.

Unternehmen profitieren von Instagram Shopping, da Follower auf Produkte aufmerksam gemacht werden können, ohne dass dabei auf Drittanbieter oder die eigene Instagram Bio verwiesen werden muss. Selbstverständlich lassen sich die Instagram Shopping Beiträge auch per Anzeigen bewerben.

Instagram Shopping© Instagram

Der Benutzer sieht nun folgendes, wenn er einem Produkt ein Tag hinzugefügt: 

  • Ein Bild des Produktes 
  • Eine Beschreibung des Produktes
  • Wieviel das Produkt kostet
  • Einen Link, der ihn direkt zu der Website führt, wo er das Produkt kaufen kann.

InstagramShopping2

© Instagram

 

Facebook "breaking news"

In den letzten Monaten gab es einige Änderungen bei Facebook. Die erste ist die Verpflichtung der Plattform, Freunden und Familie Priorität einzuräumen.

In den letzten Jahren wurde Facebook oft im Zusammenhang mit "Fake News" erwähnt – daher die zweite Verpflichtung: qualitativ hochwertige Nachrichten zu zeigen.

Seit 5. März 2018 hat Facebook eine Testfunktion eingeführt, mit der vertrauenswürdige Publisher ihre Geschichten mit einem "breaking news"-Label versehen können.

Mit diesem Label können Instant Articles, mobile sowie Desktop-Links sowie Facebook-Live-Videos klassifiziert werden.

Die “breaking news”-Kategorisierung darf nur einmal am Tag verwendet werden. Der Vergeber des Indikators kann hierbei entscheiden, wie lange die Nachricht als “breaking news” markiert wird – der Beitrag bleibt maximal sechs Stunden als solcher gekennzeichnet.

Ausnahme für Nachrichtenverlage: Sie erhalten zusätzlich fünf “breaking news”-Indikatoren im Monat.

Facebook breaking news© Facebook

 

Um zu verhindern, dass Nachrichtenseiten das Label nur zu ihren Gunsten ausnutzen, gibt es für jeden User eine Feedback-Möglichkeit – eine gute Idee, denn das Label und die damit verbundene höhere Interaktionsrate sind attraktiv.

Laut Facebook erzielten im ersten Test Posts, die das entsprechende Label trugen:

  • 4 Prozent höhere Click-Through-Raten,
  • 7 Prozent mehr Likes,
  • 4 Prozent mehr Kommentare,
  • 11 Prozent mehr Shares.

Mit über 500 Millionen Mitgliedern ist LinkedIn der führende Service für karriere- und branchenbezogene Einblicke, zur Pflege bestehender Geschäftskontakte und zum Knüpfen von neuen geschäftlichen Verbindungen.

Während Facebook und Twitter wissen, wer Ihre Freunde und Familie sind und (möglicherweise) was Sie gestern zum Abendessen hatten, weiß LinkedIn, wo Sie gearbeitet haben, wen Sie beruflich kennen und wohin Sie als nächstes gehen möchten.

Im März hat LinkedIn das Layout seiner Suchfunktion verbessert und verschiedenen Filter an den Anfang der Seite verschoben. Nun geht es verständlicher und übersichtlicher, den lang verschollenen Schulkameraden oder die Zielgruppe in einem bestimmten Unternehmen zu finden. Sie können nach Personen, Firma, Name, Berufsbezeichnung, Schule, Branche und Standort suchen.

LinkedIn Suche

© LinkedIn

Snapchat führt "Mentions" ein

Unser Social Media News Recap März 2018 endet mit einem Blick auf Snapchat. Der Instant-Messaging-Dienst kopierte in diesem die “Mentions”-Funktion von Instagram: Eine Funktion, die es dem Benutzer erlaubt, den Instagram-Account eines Freundes mit dem nun allgegenwärtigen “@”-Symbol zu versehen.

Die “neue” Snapchat-Version der Funktion fordert den Benutzer auf, die Option “mehr” auszuwählen, wobei der Name der markierten Person, ihr Avatar und ein “Hinzufügen”-Button angezeigt werden. Kurz geklickt und der gewünschte Nutzer ist verlinkt.

TechCrunch bestätigte, dass das neue “Mentions”-Feature, das von dem bekannten Snapchatter Matt Rappaport entdeckt wurde, gerade getestet wird, aber noch nicht für alle Benutzer verfügbar ist.

Snapchat Mentions © Matt Rappaport

 

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Veröffentlicht am 03.04.2018 und zuletzt aktualisiert am 18.04.2018