Social Media Recap Januar 2017

recap social media news januar 2017.jpgFullscreen Video Ads für Instagram Stories | Twitter ändert Suchergebnisanzeige | Lead Ads nach Facebooks Vorbildbald auch auf Instagram verfügbar | Facebook kündigt eigene Stories à la Snapchat und Instagram an| YouTube startet neuen Anlauf mit dem eigenen Messenger und versieht ihn mit Chat-Funktion

Ads in Instagram Stories

Erst vor ein paar Monaten hat Instagram die Instagram Stories, die verdächtig an Snapchat erinnern, eingeführt. Analog zu der Entwicklung beim Vorbild Snapchat führt nun auch Instagram ein Anzeigenformat ein, dass innerhalb der Stories geschaltet wird.

Die Fullscreen Videos sind, wie auch bei Snapchat, skippable (können also weggeklickt bzw. gewischt werden). Momentan läuft eine Serie mit auserwählten Testkunden wie Zalando, Nike, Asos und Airbnb; das Feature soll aber im Laufe der nächsten Wochen für alle Werbetreibenden freigeschaltet werden.

Twitter ändert Suchergebnisanzeige

Relevanz vor Chronologie – was für die Twitter Timeline schon seit ein paar Monaten gilt, ist jetzt auch für die Anzeige der Ergebnisse bei Suchanfragen im Microblogging-Dienst Fakt:

Ab sofort werden auch die Suchergebnisse nicht in umgekehrter chronologischer Reihenfolge aufgeführt sondern nach Relevanz. Was für den Nutzer relevant, ist entscheidet Twitter vor allem auf Basis des bisherigen Nutzerverhaltens. Darüberhinaus werden die einzelnen Tweets mit einem sogenannte Relevance Score bewertet, der sich auf die Art des Tweets bezieht. Dazu bedient sich Twitter eines bislang noch namenlosen Algorithmus. Erste Tests sollen bereits mehr Tweets, mehr Engagement und eine längerer Verweildauer auf Twitter als Ergebnis der Umstellung zeigen.

Lead Ads bald auch auf Instagram verfügbar

Der Rollout der bei Facebook so erfolgreichen Lead Ads auf Instagram hat begonnen. Vorerst gibt es das neue Anzeigenformat nur für ausgewählte Werbekunden, bis Ende Februar sollen die Lead Ads aber für jedermann buchbar sein.

Was sind Lead Ads?

Bei den Lead Ads handelt es sich um ein Werbeformat, dass die Werbenden bei der Leadgenerierung unterstützt. Dabei werden direkt in der Anzeige Nutzerdaten erfasst und dem werbenden Unternehmen übermittelt. Das Ganze funktioniert folgendermaßen:

Der User sieht eine Anzeige, die sich für ihn optisch nicht von einer normalen Ad in der Timeline unterscheidet. Ein Klick/Tap auf die Anzeige leitet aber nicht zu einer externen Seite weiter, sondern öffnet ein Pop-up. In diesem Pop-up wird erklärt, zu welchem Zwecke die Nutzerdaten verwendet werden (Newsletteranmeldung, Gewinnspiel, ...). Das Praktische: Die entsprechenden Felder sind, soweit vorhanden, schon automatisch mit den Nutzerdaten befüllt, so dass der User sich das Tippen (das gerade an mobilen Endgeräten eine Hürde mit enormer Abruchquote darstellt) spart. Er muss lediglich die Daten und sein Einverständnis bestätigen.

Wie genau die Lead Ads und Formulare bei Instagram aussehen werden, ist noch ungewiss, bis jetzt gibt es noch keine Bilder dazu. Allerdings kann davon ausgegangen werden, dass sie sich stark an denen von Facebook orientieren werden. Dort sieht das Ganze derzeit so aus:

Facebook Lead Ads

Einziger bislang bekannter Unterschied der Instagram Lead Ads: Vorerst können nur E-Mail-Adresse, der volle Name, die Telefonnummer und das Geschlecht in den Formularen abgefragt werden.

Facebook Stories

Was bei der Tochter Instagram gut funktioniert, darf beim Mutterunternehmen Facebook natürlich nicht fehlen: Die Stories sind nun auch auf Facebook verfügbar – wenn auch vorerst nur für die Facebook App in Irland. 

Mit Facebook Stories können die User nun Bilder und Videos zu Geschichten verbinden und diese mit ihren Freunden teilen.

Das Ganze sieht, wie auch schon Instagram Stories, verdächtig nach Snapchat aus. Aber machen Sie sich selbst ein Bild:

Und ähnlich wie bei Snapchat und Instagram dürfte es auch bei den Facebook Stories nur eine Frage der Zeit sein, bis in oder zwischen den Stories ein neues Anzeigenformat auftaucht...

YouTube Messenger mit Chat-Funktion

YouTube startet einen neuen Anlauf beim Versuch, die User auf der eigenen Plattform zu halten. Über Visits und Views kann sich das Portal nicht beschweren, in Sachen Bewegtbild ist YouTube nach wie vor die unangefochtene Nummer 1. Allerdings nutzen die meisten User YouTube nach wie vor nur zum Anschauen von Videos. Wenn es darum geht, Inhalte zu teilen oder mit anderen über Inhalte ins Gespräch zu kommen, wechseln die meisten auf Facebook.

Um das zu ändern hat YouTube bereits im Mai des vergangenen Jahres einen eigenen Messenger gestartet – der allerdings nur ausgewählten Nutzern zur Verfügung stand, die ihre Freunde per Einladung dazu holen konnten.

Nun läuft aktuell in Kanada ein Versuch, den YouTube Messenger doch noch zu einer Erfolgsgeschichte zu machen. Ob und wann das Feature auch bei uns ausgerollt wird, ist unbekannt. Bis dahin können Sie hier schon einmal ansehen, wie das aussehen kann:

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Veröffentlicht am 02.02.2017 und zuletzt aktualisiert am 06.02.2017

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