SPOKAL: Die günstige Alternative für Inbound Marketing

Inbound Marketing kann man nicht nur mit HubSpot betreiben.spokal_inbound

Neben den großen Wettbewerbern wie Eloqua und Marketo tummeln sich noch einige Anbieter auf diesem Markt für integriertes Online Marketing. Auch kleinere unter ihnen verdienen durchaus Aufmerksamkeit, da entsteht gerade ein interessantes Segment an günstigen Alternativen. Eines von ihnen heißt SPOKAL und stammt aus Kanada.

Spokal beinhaltet kein eigenes Content Management System, es arbeitet ausschließlich mit Wordpress Seiten zusammen. Man kann und muss Spokal als Plugin installieren, dann übernimmt es einige Aufgaben, die für Inbound Marketing relevant sind.

Eigenes integriertes Keywordtool

Ähnlich wie HubSpot bringt Spokal ein eigenes kleines Keyword-Tool mit, das beim Bloggen und auch an anderen Stellen hilfreich ist.

Beim Bloggen heißt, dass man die Posts am besten gleich in Spokal schreibt und laufend SEO-Hinweise bekommt, die man am besten auch befolgen sollte.

Das Tool hilft also auch Nicht-SEOlern sehr pragmatisch dabei, für die gewünschten Long-Tail Keywords bei Google nach und nach in die interessanten Ränge aufzusteigen. Man wird auch an vielen Stellen immer wieder daran erinnert, dass man am besten schon zwei Blogposts pro Woche veröffentlichen sollte, das ist die wichtigste Aufgabe.

Damit die Verwendung von Bildern in den Blogposts leicht geht, bringt Spokal eine Schnittstelle zu Flickr mit. Das besondere dabei ist, dass bei den Bildern automatisch gleich die notwendigen Urheber-Angaben eingefügt werden. Man kann an dieser Stelle also keine teuren Fehler mehr machen.

Social Media Integration

Auch die Social Media Integration ist eingebaut und nicht von schlechten Eltern. Spokal sorgt zum einen dafür, dass die Blogposts auf den eigenen Social Media Kanälen geteilt werden, und zwar nach einem Zeitplan, den man natürlich selber erstellt.

Ein Drag & Drop Kalender hilft dabei enorm und bietet eine gute Übersicht. Damit auch Curated Content nicht zu kurz kommt, gibt es eine Integration mit dem RSS-Reader von Feedly, damit kann man schnell und leicht relevanten Content von anderen Seiten über die eigenen Social Media Accounts teilen.

Speziell für Twitter gibt’s ein besonderes Highlight, den „Twitter Builder“. Damit lassen sich fast automatisch schnell viele Follower bei Twitter aufbauen, die gerade am Anfang für schnellen Traffic sorgen sollen.

Leads Nurturing geht mit dem eingebauten email-Konzept gut und komfortabel:email-automation

Die Kosten von Spokal

Das Einstiegs-Szenario kostet ganze 39$ pro Monat und beinhaltet bis zu 5000 Besuchern auf der Website und maximal 300 Contacts.

Damit sieht man auch schon, wo Spokal die eigene Nische sucht: es sind sogar ganz kleine Seiten und Unternehmen, die sich damit Inbound Marketing leisten können. Und es sind Einsteiger, die für sich mal Inbound Marketing ausprobieren wollen, ohne gleich längerfristig in einen teuren Vertrag eingebunden zu sein.

Warum wir HubSpot verwenden

Wir haben uns bei HOPPE7 trotzdem für HubSpot entschieden, sind also parteiisch in unserem Urteil.

In dem System von HubSpot stecken noch einige sehr wesentliche Features, die uns sehr wichtig erscheinen, die Entwicklung geht auch rasant voran und vor allem die „Academy“ ist mit einer unglaublichen Fülle an Tutorials, Webinaren und anderem Material ausgestattet.

HubSpot ist also eher für den Mittelstand ausgerichtet, der eine langfristige und gründliche Inbound Strategie verfolgt und der einen so starken Partner mit einer großen und lebenden Community zu schätzen weiß.

Für Unternehmen also, die sich die doch um einiges teureren Lizenzen von HubSpot leisten können und wollen und den Mehrwert erkennen.

Auf trustradius findet man einen Vergleich von Spokal und HubSpot, der allerdings auf Seiten von Spokal bis heute nur 4 User-Bewertungen enthält, also nicht sonderlich aussagekräftig ist.

Wie gesagt, wir haben uns für HubSpot entschieden und können darüber fundiert berichten. Wenn Sie gern eine persönliche Beratung zu diesem Thema hätten, melden Sie sich doch einfach, ok?

Inbound Marketing mit HubSpot

Veröffentlicht am 29.09.2014 und zuletzt aktualisiert am 11.09.2017

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