State of Inbound 2016 – Die zentralen Ergebnisse der HubSpot Studie

state of inbound 2016 key takeawaysWas kommt dabei heraus, wenn man 4500 Marketer und Vertriebsprofis zu ihren Jobs und dazu, wie sie die Zukunft ihrer Arbeit sehen befragt? Eine überaus spannende Studie zum aktuellen Stand in Sachen Marketing und Sales – und ein Ausblick darauf, was uns in den nächsten Jahren erwartet. Genau das liefert die Studie State of Inbound 2016, die bereits zum achten mal von HubSpot durchgeführt und präsentiert wurde. Wir präsentieren Ihnen die fünf wichtigsten Key Takeaways:

Inbound Marketing ist effektiv

Einige der zentralen Fragen der State of Inbound 2016 haben sich rund um die Selbsteinschätzung der Marketer und ihrer Arbeit gedreht. Besonders interessant waren die Antworten auf die Frage: Finden Sie die Marketingstrategie ihres Unternehmens effektiv?

Insgesamt vielen die Antworten hier je nach Schwerpunkt der Marketingmaßnahmen, wie zu erwarten, bunt gemischt aus. Bemerkenswert ist aber: Von denjenigen, die sagten "Ja, unsere Marketingstrategie ist sehr effektiv" stützen sich 81% auf Inbound Marketing und lediglich 18% wenden Outbound Strategien an.

Die Wahrscheinlichkeit für eine hohe Effektivität der Marketingstrategie eines Unternehmens ist also viermal höher, wenn dort Inbound Marketing betrieben wird!

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Outbound ist out

Bei der Frage nach den meist überschätzten Marketingtaktiken zeigt sich ganz deutlich: Outbound ist out!

Unabhängig davon, ob sie selbst Inbound oder Outbound Merketing betreiben, schätzen rund ein Drittel der Befragten die klassische bezahlte Werbung (Print, Out of Home, etc.) als völlig überbewertet ein.

Auch Online Paid Advertising (Werbebanner, Social Media Ads und Co.) halten viele für wenig sinnvoll.

Besser schneiden da Blogging (~5%), Marketing Automation (~5%) und Sales Enablement (~3%) ab, die von kaum jemanden angezweifelt werden.

Social Selling zahlt sich aus

Social Selling ist mehr als nur ein aktuelles Buzzword, es funktioniert! Das zeigen auch die Zahlen der State of Inbound 2016:

Ganze 42% der befragten Käufer sagen, dass Sie für geschäftliche Zwecke über soziale Netzwerke wie LinkedIn und Twitter kommunizieren.

Auffällig auch: Vor allem die Verkaufsteams, die sich im vergangenen Jahr um mehr als 50% vergrößert haben (also überdurchschnittlich erfolgreich sind), sind besonders aktiv auf LinkedIn und Co. und benutzen die sozialen Medien als wertvollen Verbindungskanal.

Es gibt also einen eindeutigen Zusammenhang zwischen erfolgreichen Verkäufern und Social Selling!

Inbound Marketing als Verbindungsbrücke zwischen Marketing und Verkauf

Marketing und Vertrieb – in vielen Unternehmen ist das Verhältnis dieser beiden Abteilungen chronisch unterkühlt. Das war auch in der Vergangenheit den Unternehmensergebnissen nicht zuträglich – heute allerdings ist das ein nicht mehr tragbarer Zustand.

Die Inbound Marketing-Philosophie arbeitet Hand in Hand mit dem Konzept des Smarketing und die Umfrageergebnisse zeigen, dass eine enge Zusammenarbeit der beiden Abteilungen mit einer höheren Wahrscheinlichkeit für Erfolg einhergeht:

Von den Unternehmen mit einem Service-Level-Agreement zwischen Marketing und Vertrieb bezeichnen 82% ihre Marketingstrategie als effektiv.

Allerdings haben auch nur 22% der Befragten angegeben, dass bei ihnen Verkauf und Marketing eng verzahnt und harmonisch zusammenarbeiten. In den meisten Unternehmen ist bei diesem Thema also noch großer Nachholbedarf vorhanden, denn: Je weniger Vertrieb und Marketing aufeinander abgestimmt arbeiten, umso negativer ist die Effektivität der gesamten Marketingstrategie!

Video- und Multimedia-Plattformen haben disruptives Potenzial

Um sich auf die Zukunft vorzubereiten planen viele Marketer, vermehrt auf Multimedia Content zu setzen. Der Trend geht eindeutig zu dezentralisiertem Content, so dass viele sich neuen Plattformen zuwenden.

Auf die Frage, welche Kanäle Sie im nächsten Jahr zur Verteilung ihrer Inhalte zu den bestehenden hinzufügen wollen, antworten 48% mit YouTube und 39% wollen mit Facebook Videos durchstarten.

Dazu kommen natürlich andere audiovisuelle Plattformen wie Instagram (33%) und Snapchat (13%). Auch Podcasts erfreuen sich einer wiederbelebten Popularität.

Das heißt aber noch lange nicht, dass das Zeitalter der Blogs vorbei ist! Eine Dezentralisierung vom Content geht schlicht mit einer Effektivitätssteigerung für den Blog einher und macht es nicht zwangsläufig nötig, die bestehende Strategie komplett zu überwerfen.

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Veröffentlicht am 13.10.2016 und zuletzt aktualisiert am 28.02.2017

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