Strategien zur Kundenbindung im B2B

Fotolia_71954293_XS.jpgAuch wenn der Kunde heute zufrieden ist – schon morgen kann er seine Meinung geändert haben und zum Konkurrenten überlaufen. Käufer zu treuen Kunden zu machen, ist eine never ending story. Dabei lohnt sich der Aufwand.

Laut der Harvard Business School bringt eine Verbesserung der Kundenbindung von nur 5 Prozent bereits eine Steigerung des Gewinns von 25 bis 95 Prozent. Die folgende sieben Tipps helfen, Ihre Strategien für die Kundenbindung im B2B auf das nächste Level zu heben.

1. Sinnvolles E-Mail- Marketing

Via E-Mail lassen sich zum Beispiel Rabattaktionen gut an die Kunden vermitteln.

Einen Vorteil bringt, die Mails mit bestimmten Daten zu verknüpfen wie Valentinstag, Muttertag oder auch den Tag der Freundschaft. Dadurch sind Kunden häufig eher dazu geneigt, das Angebot tatsächlich anzunehmen.

Wichtig ist auch, die Empfänger möglichst persönlich anzusprechen. Schnöde Massenmails haben heute nur noch selten Erfolg.

2. Der Klassiker: Brief oder Postkarte

Im digitalen Zeitalter ist es durchaus etwas Besonderes: der klassische Brief oder eine Postkarte.

Das sticht aus der Flut des digitalen Marketings heraus – wie viele Postkarten erhält man heute schon noch? So kann auch eine besonders intensive Beziehungsqualität zu Kunden aufgebaut werden.

Viele Menschen verbinden mit einer Postkarte noch immer etwas sehr Persönliches, Vertrautes, Freundliches. Davon kann auch Marketing profitieren.

3. Warum einen Blog gründen

Immer mehr Unternehmen nutzen heute Blogs, um den Kunden ihrer Produkte und Services Hilfe und Tipps zur Anwendung an die Hand zu geben, neue Skills zu vermitteln und über Updates zu informieren.

Der Effekt dieser Art der Kundenorientierung: Die Nutzer fühlen sich dank des Unternehmens bestärkt, weil sie mithilfe der Anleitungen und Ratschläge selbst zu Experten werden können. Das sorgt in der Regel für eine starke und nachhaltige Kundenbindung.

4. Eine Community gründen via Facebook & Twitter

Neben einem Blog lohnt es sich für Unternehmen auf Facebook und Twitter vertreten zu sein.

Über diese Kanäle ist es meistens am einfachsten direkt in Kontakt mit seinen Kunden zu treten, da sich viele heutzutage fast durchgehend in den sozialen Netzwerken bewegen.

Außerdem fällt die Hürde weg, extra die Mail oder den Brief öffnen zu müssen, um zum Inhalt zu gelangen.

Social Media eignet sich insbesondere, um den Kunden einen Raum für Fragen und Kritik zu geben. Und je schneller und professioneller ein Marktingteam dann darauf reagiert, desto mehr wächst in der Regel auch die Kundentreue.

5. Schon einmal an Whitepaper & eBooks gedacht?

Nachhaltig verbessern lässt sich die Geschäftsbeziehung zu Kunden auch mithilfe von Whitepapern und eBooks.

Noch besser als ein Blog vermitteln diese Werkzeuge, dass man als Unternehmen Experten-Know- how auf seinem Gebiet besitzt. Auch hier profitieren die Kunden, indem sie sich selbst zu Experten weiterbilden können.

Sinnvoll ist es beispielsweise, das erste eBook nach der Kundenregistrierung zu versenden, ein zweites nach einem Monat und ein weiteres Whitepaper nach weiteren drei bis vier Monaten – alles kostenlos, versteht sich.

6. Das eigene Kundenbindungsprogramm

Ein solches Programm funktioniert in der Regel über Treuepunkte und weitere Vorteile für die Kunden als Dankeschön etwa für einen getätigten Einkauf oder die Verlängerung eines Vertrags.

In bestimmten Fällen bietet es sich an, das Programm über eine App mobil laufen zu lassen. Ein gutes Beispiel dafür ist Starbucks, die dank ihrer App mehrere Millionen an Kunden für sich begeistern können.

Im Fall des Kaffeehaus-Spezialisten führt auch die mobile Bezahlfunktion über die App zu besonderer Kundenloyalität.

7. Was Befragungen der Kunden bringen

Ein altes, aber gleichzeitig bewährtes Mittel im Rahmen der Kundenstrategie sind regelmäßige Umfragen unter den Klienten.

Themen für Fragen können hierbei zum Beispiel Produktqualität, Beratung, Hilfestellung bei Problemen und allgemein die Kommunikation sein.

Mithilfe der Antworten lassen sich unglückliche Kunden direkt identifizieren und die damit verbundenen Probleme beheben.

Nichts wäre schlimmer, als die Kunden in der Zukunft noch weiter in Ungunst zu bringen.

Fazit:

Es gibt viele verschiedene Mittel und Wege, die Kundenbindung im B2B-Bereich zu verbessern. Jetzt gilt es nur noch loszulegen und die Tipps in die Praxis umzusetzen!

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