Warum Influencer Marketing so viel Potenzial hat

influencer_marketing_millenials_social_media_strategie_social_media_marketing_marketing_trends_b2b_marketing_strategie_kaufentscheidung_b2b_hoppe_7.jpgPersonen mit sehr großer Reichweite sind für Marketer Gold wert – wenn sie sich denn für die Vermarktung des eigenen Produkts gewinnen lassen. Wenn diese so genannten Beeinflusser Unternehmensbotschaften digital verbreiten, kann die betreffende Firma davon enorm profitieren.

Influencer – Eine Stimme mit Gewicht

Beeinflusser, Meinungsmacher, Multiplikatoren. Wie man sie auch nennt, sie sind mit Ihrem Reichweiten Potential für Marketer hochinteressant.

Das digitale Zeitalter hat eine Tür geöffnet. Und die führt direkt zum Promi-Status für “Normalos”. Menschen, die bislang kein besonderes Amt oder dergleichen beglichen haben, können nun enorme Bekanntheit erlangen: Als Blogger vornehmlich. Manchmal auch als Nutzer mit intensiver Präsenz innerhalb der sozialen Netzwerke wie Facebook, Twitter, Instragram etc. -  oder aber auch innerhalb bestimmter Foren und anderer Onlinegemeinschaften.

Sie haben sich durch ihre Blogposts bzw. Postings, Videos und Statements innerhalb der Social Networks eine Fanbase geschaffen. Häufig haben sie sich auch als vertrauenswürdige Experten in einer bestimmten Sache etabliert. Was aber das Wichtigste ist: Sie haben eine Stimme, die gehört wird.

Mehr als nur ein Trend im Marketing

Man muss nicht extra erwähnen, dass solch eine Stimme für Marketer per se schon interessant ist.

Nun ist das mit Trends so eine Sache. Sie sind manchmal schneller vorbei als man schauen kann. Ab und zu wird aus einem Trend aber auch eine feste Größe. Das ist beim Infuencer Marketing der Fall.

Dies hat mehrere Gründe: Werbung, Social Media und SEO – eine ganze Zeit lang hat dieses Dreiergespann hervorragened funktioniert. Mittlerweile ist dieses Trio etwas ins Wanken geraten.

Onlinewerbung:

Die meisten Menschen sind einfach nur noch genervt davon – so sehr, dass mittlerweile 25 Prozent der deutschen Internetsurfer einen AdBlocker nutzen, um von aufploppenden Pop-ups und blinkender Bannerwerbung verschont zu bleiben.

SEO:

Einfach mal so richtig dicke Keywords streuen und fertig? Das funktioniert nicht mehr. Zu vehemente SEO-Maßnahmen stoßen bei Google längst auf Gegenwehr und werden, teilweise ziemlich drastisch, abgestraft.

Social Media: 

Kostenlose Reichweite? Ja, aber nur noch begrenzt. Mittlerweile wird man in beinahe allen sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter, Instagram und Snapchat zur Kasse gebeten, sobald es um wirklich große Reichweiten geht.

Storytelling und Reichweite

Was funktioniert denn dann eigentlich noch?

Die Antwort ist Content Marketing.

Das muss man ganz klar so sagen. Zumindest, sofern es gut gemacht ist.

Gut gemacht bedeutet in diesem Fall, dass Inhalte bereit gestellt werden, die zum einen einen echten Mehrwert für den Rezipienten haben. Zum anderen müssen sie hübsch verpackt in nette, spannende, rührende oder wie auch immer geartete Geschichten sein.

Wer erfolgreich bloggt beherrscht dieses Storytelling für gewöhnlich exzellent. Gleiches gilt für die so genannten YouTuber, die Hunderttausende regelmäßig mit Ratschlägen, Geschichten, Liedern, Gedichten… beglücken.

Diese Fähigkeit, Inhalte in ein ansprechendes, schmackhaftes Häppchen zu verpacken, das jeder gerne mal kosten würde, ist nur ein Grund, warum Marketer hier glühende Ohren kriegen.

Was ganze Marketingabteilungen und Texteragenturen häufig nicht schaffen, scheint diesen ehemaligen “No-Names” einfach und ganz geschmeidig zu gelingen: Sie schaffen eine Nähe zu den Rezipienten – eine Nähe, auf die die Nutzer nicht mehr verzichten wollen.

Und: Influencer sind nicht nur Sender (wie die meisten Marketer), sondern auch Empfänger. Sie interagieren mit ihren Followern.

Das intensiviert natürlich das Gefühl der persönlichen Beziehung; vor allem aber wissen die Highspreader dadurch immer ganz genau, welche Themen ihre Zielgruppe gerade bewegen und womit sie ihre Reichweite noch mehr erhöhen können. Man muss das ganz klar sagen: Als Marketer kann man von Influencern eine ganze Menge lernen.

Und der zweite – mindestens genauso wichtige Grund ist: Es gibt kaum bessere und wirkungsvollere Multiplikatoren auf der digitalen Ebene – zumindest nicht, wenn es um die Zielgruppe der Millenials und noch Jüngerer (Stichwort: Generation Z) geht.

Wer es tatsächlich schafft, einen Influencer für sein Unternehmen bzw. sein Produkt oder seine Dienstleistung zu gewinnen, darf sich auf die Schulter klopfen. Auf die Kaufentscheidung vieler Menschen aus der U40-Generation dürfte es sich nämlich überaus positiv auswirken, wenn Influencerin X in ihrem Beauty- und Lifestyleblog erwähnt, dass sie morgens am liebsten eine ganz bestimmte Bodylotion verwendet. Oder wenn Influencerin Y in “ihrem” Gesundheitsforum schreibt, dass der Matetee der Marke ABC ihr das beste Körpergefühl beschert. Oder wenn Influencer Z in seinem nächsten YouTube-Video immer wieder von einem bestimmten Energy-Drink nippt.

Klar sollte aber auch sein, dass es alles andere als einfach ist, einen Influencer für sein Produkt zu gewinnen. Das liegt daran, dass diese von ihrer Authentizität leben. Sprich, sie werden, wenn sie klug sind, alles daran setzen, diese zu wahren. Produkte, von denen der Influencer selbst nicht überzeugt ist, dürften deshalb kaum eine Chance haben, bei diesem “Gehör” zu finden.

Inbound Marketing Whitepaper - Der Turbo für den Verkauf

Veröffentlicht am 19.11.2015 und zuletzt aktualisiert am 08.11.2016

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